Mercedes-Benz benennt V-Klasse in VLE und VLS um

    • Offizieller Beitrag

    Mit der Vorstellung des Showcars Vision V anlässlich dessen Weltpremiere auf der Autmesse in Shanghai hat Mercecedes parallel auch die Umbenennung der V-Klasse angeteasert. Das künftige Modell wird Mercedes-Benz VLE – oder VLS genannt, letztes stellt dann die Top-End Variante dar. Mit der Erweiterung seines Portfolios im Top-End-Bereich erschließt Mercedes‑Benz ein neues, eigenständiges Segment der Großraumlimousinen. Der Startschuss für diese neue Ära fällt mit einem neuen Namen: Mercedes‑Benz VLS. Das zukünftige Modellportfolio der sogenannten „Grand Limousines“ – Mercedes‑Benz VLE […]

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  • Auch wenn es in diesem Fall irgendwo nachvollziehbar und nicht so schlimm ist, verstehe ich die ständigen Umbenennungen bei etablierten (!) Produkten in der Automobilbranche nicht. Es gibt so viele Negativbeispiele, siehe jüngst Audi mit den Modellziffern oder diesen völlig irren Antriebsbezeichnungen, der Toyota Auris, der auch wieder Corolla heißen darf, ...

    Gerade Mercedes hatte hier in der Vergangenehit ebenfalls kein glückliches Händchen bewiesen, siehe SLK -> SLC um nur ein Beispiel zu nennen. Da hätte ein ganz klitzekleiner Funken Markenhistorie schon gereicht, um das ablehnen zu müssen.

    Ich bleibe dabei, eine etablierte "Marke" tauscht man nicht einfach ohne Not aus. Die Kunden wünscht man sich ja auch möglichst beständig :winking_face: Man stelle sich mal vor mal vor, man würde "Tempo" oder "Tesa" umbennen. Oder "Raider" hieße auf einmal gar "Twix" :upside_down_face:

  • Na da bin ich ja mal gespannt. Natürlich macht eine Differenzierung der Modellbezeichnungen Sinn, wie ja auch schon mbbmwvag geschrieben hat. Aber letztlich kommt es ja auf das Produkt an und auf dessen Akzeptanz. Ich möchte da an dieses Beispiel erinnern. Die Idee dahinter war mit Sicherheit gut, die Ausführung aber irgendwie weder für den europäischen, noch den amerikanischen noch sonst einen Markt richtig. Das Fahrerlebnis hingegen war selbst als Mitfahrer extrem komfortabel und angenehm, und mir wurde von Vielfahrern mehr als einmal versichert, dass es sich um das absolut beste Langstreckenfahrzeug handeln würde. Trotzdem wurde es, auch ob der im Verhältnis sehr hohen Preise, ohne Nachfolger eingestellt, weil die Verkaufszahlen zu schlecht waren. Man darf also gespannt sein, ob ein VLE/VLS funktionieren wird.

    Ach ja, wer wissen will, wovon ich hier schreibe muss halt auf den Link klicken und dann das "virtuelle Osterei" anschauen. :winking_face:

  • Die R-Klasse war mir damals gegenüber dem Viano schlicht zu eng, ansonsten stünde ein langer 63er in meiner Garage.

    Ich empfehle einen Blick auf den Lexus LM, abgesehen vom Motor ist es aktuell die Benchmark in dem Segment.

    Ein Fahrzeug was ich übrigens gerne mal testen möchte.

  • analog zu gle/gls für mich ein sinnvoller schritt 👍

    Die Aufgabe der „M“ (bzw. ML-) Klasse war ja schon so ein grundlegender, unnötiger Fehler (durch das gute Produkt allerdings ein verzeihlicher), ähnlich wie bei SLK oder auch (mit Zeitabstand) CLK.

    Dem Ganzen scheint eine komische Einschätzung gegenüber den eigenen Kunden zu stecken (der unmündige Kunden dem man alles wie einem Kleinkind erklären bzw. aufbereiten muss, siehe auch die ganze Paketpolitik oder so Hinweise wie „meist gewählt“ im Konfigurator).

  • Wofür steht das - m. E. unnütze - L? Für leicht?

    Eher Lang.

    Aber der ML hieß wegen BMW auch ML.

    Der Buchstabe gehört irgendwie zum Inventar. :grinning_face_with_smiling_eyes:

    CLA (der ist weder lang noch leicht) gleiches gilt für den GLA,GLC und GLE.

    Bei den GL Autos dient es als Abstandshalter zu G-Klasse. Beim GA bestünde die Gefahr dass man versehentlich nach Differenzialsperren suchen könnte.:smiling_face_with_sunglasses:

    CL könnte man als Coupé Lang bezeichnen.

    CLS, langes Coupé der S-Klasse oder so( allerdings auf E-Basis).:thinking_face:

    Besonders schönen Buchstabensalat gab es beim CLC.
    Coupé Lang Compact? :grinning_squinting_face:Macht Sinn, zumindest vielleicht.:thinking_face:

  • Dem Ganzen scheint eine komische Einschätzung gegenüber den eigenen Kunden zu stecken (der unmündige Kunden dem man alles wie einem Kleinkind erklären bzw. aufbereiten muss, siehe auch die ganze Paketpolitik oder so Hinweise wie „meist gewählt“ im Konfigurator).

    Man kann das auch weniger fein Arroganz nennen. Aber solange wir nicht wissen, wie VLE und VLS als fertiges Produkt aussehen, wâre das m.E. unfair.

    Allerdings erwarte ich, dass sich die Fahrzeuge analog zu E/S oder GLE/GLS nicht nur in ihrer Ausstattung unterscheiden. Sonst hätte man besser den Weg gewählt, den Swissbob oben beschrieben hat und Begriffe wie "Exclusive" etc. als Zusatz genommen.

  • Mir scheint das ähnlich zu sein, wie bei den "Leistungsklassen", die heute auch nichts mehr mit dem Hubraum zu tun haben. Hauptsache, man grenzt die verschiedenen Typen innerhalb der Marke voneinander ab, und natürlich alles insgesamt von den anderen Herstellern. Wer braucht da schon durchgängig herleitbare Bezeichnungen. Die Zeiten, als eine phantasievolle Typbezeichnung wie "DS" bei Citroën wegen der lautmalerischen "Göttin"-Analogie gewählt wurde, sind wohl vorbei - leider.

  • Auch wenn es in diesem Fall irgendwo nachvollziehbar und nicht so schlimm ist, verstehe ich die ständigen Umbenennungen bei etablierten (!) Produkten in der Automobilbranche nicht. Es gibt so viele Negativbeispiele, siehe jüngst Audi mit den Modellziffern oder diesen völlig irren Antriebsbezeichnungen, der Toyota Auris, der auch wieder Corolla heißen darf, ...

    Gerade Mercedes hatte hier in der Vergangenehit ebenfalls kein glückliches Händchen bewiesen, siehe SLK -> SLC um nur ein Beispiel zu nennen. Da hätte ein ganz klitzekleiner Funken Markenhistorie schon gereicht, um das ablehnen zu müssen.

    Ich bleibe dabei, eine etablierte "Marke" tauscht man nicht einfach ohne Not aus. Die Kunden wünscht man sich ja auch möglichst beständig :winking_face: Man stelle sich mal vor mal vor, man würde "Tempo" oder "Tesa" umbennen. Oder "Raider" hieße auf einmal gar "Twix" :upside_down_face:

    Das sehe ich genauso.

    Ein 3er heißt immer 3er, ein 5er immer noch 5er, ein Golf heißt immer noch Golf, ein Passat immer noch Passat.

    Warum wohl? :thinking_face:

    Aber ein Kadett musste auf einmal Astra heißen, ein Ascona Vectra und aus einem Rekord wurde nach einer Schonfrist ein Insignia. Und nun gibt es wieder einen Frontera, immerhin noch als kleines Stadt-SUV.

    Bei Ford ist es noch schlimmer, da gibt es jetzt wieder einen Capri, aber nicht als Coupé sondern als möchtegern SUV.

    Einmal editiert, zuletzt von AndreasD (20. April 2025 um 13:08)

  • Das sehe ich genauso.

    Ein 3er heißt immer 3er, ein 5er immer noch 5er, ein Golf heißt immer noch Golf, ein Passat immer noch Passat.

    Warum wohl? :thinking_face:

    Aber ein Kadett musste auf einmal Astra heißen, ein Ascona Vectra und aus einem Rekord wurde nach einer Schonfrist ein Insignia. Und nun gibt es einen Frontera.

    Bei Ford ist es noch schlimmer, da gibt es jetzt wieder einen Capri, aber nicht als Coupé sondern als möchtegern SUV.

    Für mich ist die "Capri"-Umwidmung das Schlimmste überhaupt. Das ist ungefähr so, als wenn der Chevrolet Tahoe als vollelektrisches SUV käme und dann in Corvette umbenannt würde. :astonished_face:

  • Mercedes Benz sollte bedenken dass Unternehmer nicht selten im laufe der Zeit die ganze Palette kaufen, je nach Einsatzzweck, für diese Kunden sollte es irgendwie logisch aufgebaut sein.

    Reisewagen S-Klasse(GLS), 2. Wagen G-Klasse(GLE,GLC), Familienauto für seine 3-4 Kinder V-Klasse, Spielzeug für das Wochenende SL oder S-Cabrio(oder Oldtimer). Junior Chef C oder E-Klasse. Stadtauto GLA/GLC.

    Prestige Auto Maybach um im Golf Club das Revier zu markieren.

    Fahrzeuge für die Mitarbeiter A-C Klasse.

    Wenn es Mercedes Benz richtig macht, kauft der Kunde weder Bentley noch Ferrari oder Porsche.

    Das Image ist gut genug, nur braucht es Mut entsprechende Autos zu bauen.

  • Für mich ist die "Capri"-Umwidmung das Schlimmste überhaupt. Das ist ungefähr so, als wenn der Chevrolet Tahoe als vollelektrisches SUV käme und dann in Corvette umbenannt würde. :astonished_face:

    Mustang Mach-E fällt mir ein, ist ähnlich bescheuert.

    Von der Corvette war sowas tatsächlich mal geplant.

    Stellt euch vor der EQS hiesse SLC:grinning_squinting_face: und der EQE hiesse SEC:grinning_squinting_face:

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