Kaufberatung erwünscht

  • Nun ja. Ist ja auch Mercedes. Warum sollte der anders sein.

    Mir geht es darum zu zeigen, dass auch die teuersten Modelle von Mercedes Benz exakt das gleiche Problem haben.

    Mich nervt es übrigens ebenfalls. Mal schauen vielleicht gibt es spezielle Versiegelungen die es ein wenig kaschieren können.

  • Leider nicht. Maximal schleifen und weitere Schicht Klarlack. Aber wer soll das bezahlen und durchführen. Oder auf Spiegelglanz polieren. Auch aufwendig und eigentlich will man das gar nicht.

  • Mir geht es darum zu zeigen, dass auch die teuersten Modelle von Mercedes Benz exakt das gleiche Problem haben.

    Mich nervt es übrigens ebenfalls. Mal schauen vielleicht gibt es spezielle Versiegelungen die es ein wenig kaschieren können.

    Wie sieht das eigentlich bei den Maybach mit der extra teuren Zweifarblackierung aus. Konntest Du dir das schon mal genauer anschauen?

  • Wie sieht das eigentlich bei den Maybach mit der extra teuren Zweifarblackierung aus. Konntest Du dir das schon mal genauer anschauen?

    Ja kein grosser Unterschied, der 680er hatte ebenfalls Orangenhaut allerdings klar weniger.

    Aber kurioserweise betrifft es auch Bentley und Rolls Royce, die liegen auf Maybach Niveau.

    Das ist übrigens ein Punkt den man beim Maybach klar verbessern könnte.

    Ich vermute es liegt am Klarlack.

  • Ja kein grosser Unterschied, der 680er hatte ebenfalls Orangenhaut allerdings klar weniger.

    Aber kurioserweise betrifft es auch Bentley und Rolls Royce, die liegen auf Maybach Niveau.

    Das ist übrigens ein Punkt den man beim Maybach klar verbessern könnte.

    Ich vermute es liegt am Klarlack.

    Prima.

    Dann kann ich ja sagen, dass mein S213 einen Lack fast wie ein RR oder Maybach hat :thumbs_up::grinning_face_with_smiling_eyes:

    Einmal editiert, zuletzt von AndreasD (2. August 2025 um 22:28)

  • Ja kein grosser Unterschied, der 680er hatte ebenfalls Orangenhaut allerdings klar weniger.

    Aber kurioserweise betrifft es auch Bentley und Rolls Royce, die liegen auf Maybach Niveau.

    Das ist übrigens ein Punkt den man beim Maybach klar verbessern könnte.

    Ich vermute es liegt am Klarlack.

    Könnte das eventuell mit den wasserbasierten Lacken zu tun haben? Wir haben doch einige Insider hier im Forum, können die dazu eventuell was sagen?

  • Das Bentley vom Lack auf so einem Niveau ist wie die Mercedes im Austellungsraum möchte ich klar widersprechen.

    Bei Rolls Royce kann ich keine Aussage treffen denke aber das diese Fahrzeuge ein viel besseres Finish bekommen und auch mehrere Schichten Klarlack.

  • Das Bentley vom Lack auf so einem Niveau ist wie die Mercedes im Austellungsraum möchte ich klar widersprechen.

    Bei Rolls Royce kann ich keine Aussage treffen denke aber das diese Fahrzeuge ein viel besseres Finish bekommen und auch mehrere Schichten Klarlack.

    In den Fingern hatte ich einen Bentayga( den würde ich mit dem Maybach vergleichen wollen), der ist natürlich nicht so perfekt wie der Mulsanne.

    Letzterer hatte den bislang besten Lack den ich im Luxussegment gesehen habe.

    Schau mal ob Du Dir irgendwo einen Maybach anschauen kannst.

    Ich bin lediglich Laie.

    Wie kann ich die Lackqualität am besten prüfen, schräg mit der Taschenlampe in den Lack strahlen?
    Jetzt hast Du meinen Ehrgeiz geweckt :slightly_smiling_face:

    Einmal editiert, zuletzt von Swissbob (3. August 2025 um 00:29)

  • Ehrlich gesagt ist das eigentlich egal. Man braucht ein gutes Auge dafür.

    Aber es ist wirklich besser wenn man das gar nicht hat. Es könnte nur Unzufriedenheit schüren.

    Die Mehrheit hat es wohl nicht. Anders kann ich es mir nicht erklären. Ist sicher auch besser so. Taschenlampe ist eher suboptimal. Man braucht eher difuses Licht. Also keinen Lichtkegel wie die Taschenlampe einen erzeugt. Zu hell ist auch sinnlos weil man damit dann eher geblendet wird. Ich kann es leider auch nicht wirklich gut theoretisch erklären.

    Bei einem Auto was in der prallen Sonne steht sieht man eher gar nichts.

    Vielleicht mal Abends schauen im Schein einer Straßenlaterne das Auto sollt aber nicht direkt darunter stehen. Ein paar Meter entfernt und dann mit den Augen das Licht auf der Oberfläche einfangen. Damit dürfte man so ziemlich jede Unebenheit recht gut erkennen können. Auch kleine Dellen oder Beulen.

    Ist natürlich nur ein Beispiel. Man sollte nicht direkt frontal auf die Fläche schauen sondern eher seitlich in relativ flachen Winkel auf die Oberfläche schauen.


    Besser kann ich es leider nicht erklären. Ausserdem nochmal zurück zum Anfang... Es ist oftmals besser man vergisst es schnell wieder. Es kann unglücklich machen wenn man einmal etwas entdeckt hat lässt es einen nicht mehr los und man hat Schwierigkeiten das wieder auszublenden und ärgert sich nur sinnlos darüber. Stell dir vor du hast ein neues Auto gekauft und fährst es 3 Jahre und bist seit dem Kauf glücklich über dein tolles Auto und dann plötzlich findest du eine Schwachstelle nach der anderen. Hilft dir das dann weiter?

  • Dankeschön für die Tipps.:thumbs_up:

    Werde die Tage mal den Lack von meinen unterschiedlichen Fahrzeugen überprüfen, finde das Thema hochinteressant.

    Ich hab hier u.A. Mercedes Benz Modelle von 2004-2022 herumstehen.


    Ich bin hinsichtlich Lack sowieso ein eher spezieller Fall, in meiner ehemaligen Range Rover Bestellung stand der Sonderlack für 35tsd€ in der Liste. :kissing_face:

    Ich finde übrigens bei fast jedem Auto im Nachhinein Schwachstellen, teilweise ordne ich es unter Charakter ein :smiling_face_with_sunglasses:

  • Also mir ist der Unterschied in der Lackqualität auch gleich aufgefallen. Ich hatte vorher einen W204 mit Iridium Silber und dann einen W212 mit Paladium Silber. Wenn ich nun beide mit dem neuen S213 mit Obsidian schwarz vergleiche, dann sieht es so aus, als hätte man beim S213 nur eine einzige hauchdünne Klarlack Schicht aufgetragen. Jetzt muss man aber bedenken, dass es sich bei meinen vorgenannten Fahrzeugen um Sonderlackierungen handelt und das Obsidian Schwarz "nur" Serie ist. Das könnte den Qualitätsunterschied vielleicht erklären.

  • Schön das ich nicht allein bin mit der Feststellung das der Lack weit weg von Premium ist. Bei Sonderlackierungen die ja auch einen enormen Aufpreis nach sich ziehen kann es wirklich anders aussehen.

  • Wobei der Begriff "Sonderlackierung" in meinen Augen bei Mercedes häufig nichts anderes als Marketing und Preisgestaltung ist.

    Beispiel Rubellitrot:

    Bei der T-Klasse war es aufpreisfrei.

    Beim A238 "normaler" Aufpreis für Metallic

    Bei der S-Klasse wude es mit dem Zusatz "Manufaktur" geadelt und kostet dann über 7000€ Aufpreis.


    Und ich glaube kaum, dass die Lackqualität bei den einzelnen Fahrzeugen unterschiedlich ist.

    Einmal editiert, zuletzt von AndreasD (3. August 2025 um 13:48)

  • du sagst es!! das sind doch taktisch gewählte preise und nicht an den tatsächlichen kosten orientiert… erst gestern einen t180d in rubellitrot gesehen und sofort an die s-klasse kunden gedacht, bei denen scheinbar angenommen wird, dass das geld sowieso vorhanden ist 🤔

    :grinning_face_with_smiling_eyes: lg mbbmwvag

  • Sehe ich nicht als taktisch gewählte Preise. Eine vorgegebene Palette wird eben abgedeckt und auch mit den vorhandenen Anlagen erbracht.

    Sonderlackierungen sind da schonmal eine ganz andere Sache. Der Aufwand ist um ein vielfaches höher. Als die Lackierungen der normalen Palette die eben limitiert ist.

    Dieser Mehraufwand muß bezahlt werden. Und das muß eben der Kunde machen. Ist zwar manchmal schade wenn man eben nicht den Lieblingsfarbton in der Auswahl findet aber für einen nicht unerheblichen Mehrpreis kann man seine Wunschfarbe ja trotzdem bekommen.

  • Bei einer Farbe außerhalb der normalen Farbtafel für ein Modell kann ich den zusätzlichen Aufwand und den Preis ja noch halbwegs nachvollziehen. Aber nicht bei einer Farbe die ich ganz normal wie beispielsweise Rubellitrot im Konfigurator auswählen kann. Da sehe ich keinen produktionstechnischen Mehraufwand.

    Bei dem einen Modell ist es eine ganz reguläre optionale Farbe und bei einem anderen Modell schreibt man einfach Manufaktur davor und verlangt einen unverschämten Aufpreis.

  • Sehe ich nicht als taktisch gewählte Preise. Eine vorgegebene Palette wird eben abgedeckt und auch mit den vorhandenen Anlagen erbracht.

    Sonderlackierungen sind da schonmal eine ganz andere Sache. Der Aufwand ist um ein vielfaches höher. Als die Lackierungen der normalen Palette die eben limitiert ist.

    Dieser Mehraufwand muß bezahlt werden.

    Es sind reine Marktpreise. Die S-Klasse rollt in Sindelfingen für alle Märkte vom selben Band. Die Lackierung rubellitrot etwa wurde anfangs als normaler Metalliclack eingepreist, nun wird ein 'Manufaktur'-Preis von 4.700 € brutto verlangt. In den USA ist rubellitrot weiterhin ohne Aufpreis erhältlich. Solche Dinge mache ich als Kunde nicht mit.

    Ähnlich lief es bei alpingrau uni. Bei Erscheinen des R232 zunächst mit Aufpreis von rund 450 € brutto, nun siehe oben.

  • Bei einer Farbe außerhalb der normalen Farbtafel für ein Modell kann ich den zusätzlichen Aufwand und den Preis ja noch halbwegs nachvollziehen. Aber nicht bei einer Farbe die ich ganz normal wie beispielsweise Rubellitrot im Konfigurator auswählen kann. Da sehe ich keinen produktionstechnischen Mehraufwand.

    Bei dem einen Modell ist es eine ganz reguläre optionale Farbe und bei einem anderen Modell schreibt man einfach Manufaktur davor und verlangt einen unverschämten Aufpreis.

    Sehe ich genauso. Hinzu kommt, dass in den vollautomatischen Lackierstraßen, die in der Produktion zum Einsatz kommen, der ständige Farbwechsel längst etwas völlig normales geworden ist. Die Lackverluste bewegen sich im Bereich weniger Kubikzentimeter, wie man sehr schön z.B. in diesem Fachartikel nachlesen kann. Für mich sind die meisten Aufpreise für "Sonderlackierungen" reine Beutelschneiderei, solange es sich nicht um mehrfarbige Lackierungen handelt, oder wirklich spezielle Lackierungen wie z.B. matte Farben. Und für die identische Lackierung beim einen Fahrzeug den normalen Aufpreis für Metallic zu nehmen, und beim anderen ein Vielfaches davon ist einfach nur unverschämt. Und das trifft alle Hersteller gleichermaßen.

  • Ich verstehe euch aber bedenkt bitte auch das es eben nicht so einfach ist die Farbe zu wechseln wie ihr es euch vorstellt.

    Gebe auch zu bedenken das die Fahrzeuge auch noch Anbauteile haben die manchmal auch von Zulieferern lackiert kommen und diese ebenfalls flexibel reagieren müssten. Ich denke das wird gerade deswegen auch so aufwendig. Die reine Lackierung der Blech Karosserie sehe ich da vielleicht als geringstes Problem.

    Das möchte ich nur zu bedenken geben.

    Und jetzt mal ohne Scherz. Das Manufaktur Uni grau habe ich diese Woche live gesehen und irgendwie möchte ich sowas nicht an meinem MB haben. Wer möchte kann dafür gern Aufpreis zahlen für mich die absolute Unfarbe. Damit streiche ich vielleicht den Gartenzaun. Aber auch nur als Grundierung.

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!