Nach Vorstandsumbau: wer folgt auf Källenius ?

  • Ich frage mich echt, wie man das eigentlich von außen bewerten kann wie die drei genannten, oder andere aus dem Unternehmen, ihren Job machen? Warum haben die "alten Haudegen" mehr Profil, woran macht man das Fest? Weil sie launig in Podcasts von der guten alten Zeit erzählen, wo noch echte Männer an echten Autos entwickeln durften?

    Ich dreh das mal rum, keiner der genannten würde mit seiner Qualifikation von damals mit den heutigen Anforderungen zurecht kommen. Wenn der Säulenheilige Storp (den ich auch noch kurz erlebt habe) immer noch die S-Klasse verantworten würde, müsste er ebenso eine Antwort auf den Spagat zwischen Elektrifizierung und Verbrenner finden. Und genauso auf die immer weiter auseinanderklaffenden Anforderungen der Märkte China, USA, EU. Und auf tausdende andere Themen, die zu seiner Zeit keine oder untergeordnete Rollen gespielt haben auch.

    Um mal eine Fußballanalogie zu bemühen: Gerd Müller war zu seiner aktiven Zeit der vielleicht beste Stürmer der Welt, heute könnte er mit der körperlichen Fitness und dem Trainingsaufwand der damals betrieben wurde nichtmal mehr in der Regionalliga mithalten.

    Lieber MBRD_Ingenieur, warum (wieder einmal) eine relativ heftige Reaktion? Ich habe im ersten von Dir zitierten Satz nicht bewertet, sondern meine Meinung (!) geäußert, nicht mehr und nicht weniger, weil ich mir natürlich darüber im Klaren bin, dass ich nur von außen auf das Unternehmen schaue, dem ich über 30 Jahre angehört habe. Es ist für mich völlig OK, wenn Du das anders siehst, aber das sollte auch anders herum gelten. Und genau deshalb habe ich auch den zweiten Satz angehängt: "Aber vielleicht sind auch die Zeiten, wo es ein richtig guter Ingenieur richten konnte, einfach vorbei, und andere Qualitäten sind wichtiger.", der übrigens, wenn auch anders formuliert, auf das hinausläuft, was Du als Analogie mit Gerd Müller angeführt hast. Und der stimme ich vorbehaltlos zu.

  • …Eine AG soll in einem öffentlichen Hearing ihre Kandidaten für den neuen Vorstandsvorsitzenden befragen? Gibts da ein paar Beispiele aus der Industrie, wo das so gemacht wurde? Bis dahin bewerte ich das eher mal als Scherzvorschlag.

    Ich erwarte von MB nicht, dass sie irgendetwas im Rahmen der Unternehmensführung als erste tun werden, selbst wenn es richtig sein sollte. Es wurde ja schon angedeutet, dass ein Diplomat gefragt ist. Was wäre besser, als wenn Arbeitnehmervertreter, Vorstand, Eigner, Entwickler, Kaufleute und Ingenieure den CEO vorher abklopfen könnten, als sich hinterher mehr oder weniger öffentlich zu beschweren.

  • Lieber MBRD_Ingenieur, warum (wieder einmal) eine relativ heftige Reaktion? Ich habe im ersten von Dir zitierten Satz nicht bewertet, sondern meine Meinung (!) geäußert, nicht mehr und nicht weniger, weil ich mir natürlich darüber im Klaren bin, dass ich nur von außen auf das Unternehmen schaue, dem ich über 30 Jahre angehört habe. Es ist für mich völlig OK, wenn Du das anders siehst, aber das sollte auch anders herum gelten. Und genau deshalb habe ich auch den zweiten Satz angehängt: "Aber vielleicht sind auch die Zeiten, wo es ein richtig guter Ingenieur richten konnte, einfach vorbei, und andere Qualitäten sind wichtiger.", der übrigens, wenn auch anders formuliert, auf das hinausläuft, was Du als Analogie mit Gerd Müller angeführt hast. Und der stimme ich vorbehaltlos zu.

    Ich habe meinen Text grade nochmal durchgelesen, so richtig sehen wo das eine heftige Reaktion meinerseits war tu ich nicht. Aber evtl. bin ich da dann zu unsensibel. Daher ein echtes Sorry, so sollte es nicht rüberkommen!

    Worauf ich zugegebenermaßen allergisch reagiere, ist die Verklärung der Vergangenheit und deren Protagonisten. Die waren allesamt weder klüger, noch fähiger oder sonstwie die überlegene Mannschaft. Früher wie heute gibts auf allen Ebenen Licht und Schatten.

    Wenn man die Namen ließt die hier kursieren wo selbst ein Sacco (ausdrücklich nicht von dir genannt) zurückgewünscht wird, dann denk ich mir: dann fahrt doch einfach die alten Autos weiter. Die sind ja alle noch vorhanden. Wer Sacco Design möchte kauft einen W126 und wer Dr. Storp hinterhertrauert kann das in einem W222 tun. Aber tut doch nicht so, als wären die Rezepte von (vor)gestern irgendwie geeignet, die Probleme im hier und heute zu lösen.

  • Ich erwarte von MB nicht, dass sie irgendetwas im Rahmen der Unternehmensführung als erste tun werden, selbst wenn es richtig sein sollte. Es wurde ja schon angedeutet, dass ein Diplomat gefragt ist. Was wäre besser, als wenn Arbeitnehmervertreter, Vorstand, Eigner, Entwickler, Kaufleute und Ingenieure den CEO vorher abklopfen könnten, als sich hinterher mehr oder weniger öffentlich zu beschweren.

    Eigner und Arbeitnehmervertreter tun genau das, die sitzen bekanntermaßen im Aufsichtrat der wiederum den CEO ernennt. Dass sich jetzt der Vorstand an der Auswahl des neuen Chefs beteiligen soll, überrascht mich hingegen wieder. Ich denke genau diese "Mauschelei" wie sie genannt wurde, ist das was hier kritisiert wird?

  • Ich habe meinen Text grade nochmal durchgelesen, so richtig sehen wo das eine heftige Reaktion meinerseits war tu ich nicht. Aber evtl. bin ich da dann zu unsensibel. Daher ein echtes Sorry, so sollte es nicht rüberkommen!

    Worauf ich zugegebenermaßen allergisch reagiere, ist die Verklärung der Vergangenheit und deren Protagonisten. Die waren allesamt weder klüger, noch fähiger oder sonstwie die überlegene Mannschaft. Früher wie heute gibts auf allen Ebenen Licht und Schatten.

    Wenn man die Namen ließt die hier kursieren wo selbst ein Sacco (ausdrücklich nicht von dir genannt) zurückgewünscht wird, dann denk ich mir: dann fahrt doch einfach die alten Autos weiter. Die sind ja alle noch vorhanden. Wer Sacco Design möchte kauft einen W126 und wer Dr. Storp hinterhertrauert kann das in einem W222 tun. Aber tut doch nicht so, als wären die Rezepte von (vor)gestern irgendwie geeignet, die Probleme im hier und heute zu lösen.

    Das Sorry akzeptiere ich voll und ganz, und ich möchte es ausdrücklich dabei belassen und die Diskussion jetzt nicht über Wahrnehmung oder Interpretation von Aussagen führen.

    Tatsächlich kann ich der obigen Aussage ("allergisch") durchaus folgen. Verklärung ist immer zumindest fragwürdig, und ob Sacco oder GW oder wer auch immer der bessere Designer war bzw. ist, ist für mich die völlig falsche Frage, weil es hier um eine der subjektivsten Eigenschaften des Menschen überhaupt geht - um den persönlichen Geschmack. Fakten kann man messen und belegen, aber Geschmack beurteilen?

    Wo ich anders ticke, ist allerdings bei der grundsätzlichen Betrachtung der Rollen und ihrer Beziehungen. Natürlich sind BWLer, Controller, Kaufleute usw. wichtig und nicht nur Ingenieure. Etwas flapsig formuliert entwickeln sonst die Ingenieure zwar das ultimative Auto, aber das ist dann quasi unverkäuflich, weil es fast niemand bezahlen kann. Genauso gilt aber die andere Seite der Geschichte: wenn nur noch die Kostensparer regieren, kommen Produkte dabei heraus, bei denen Qualität und Ausstattung schlechter werden, während womöglich gleichzeitig der Preis steigt. Und was dann passiert, hat MB in den letzten Jahren durchaus schmerzhaft erlebt, auch wenn das natürlich nicht die alleinige Ursache war.

    Ich wünsche mir eine echte Balance der Rollen, und ich wünsche mir, dass ein echter Car-Guy zumindest erheblichen Einfluss auf Produktentscheidungen hat. Und OK kann als BWLer zumindest für mich einfach kein solcher sein.

  • Wie gesagt, wirklich niemand will hier Herrn Thöne oder Herrn Schiebe die Kompetenz absprechen oder ihre Fähigkeiten bewerten, das könne wir von Außen nicht.

    Wir können aber von Außen erkennen dass die meisten der aktuellen Vorstandsposten durch Personen besetzt sind die ursprünglich aus dem direkten Umfeld von Schäfer (Burzer, Thöne) und Källenius (Schiebe, Seeger, Geisen) kommen, die sich wiederum seit Beginn ihrer Karrieren kennen.

    Ich glaube einfach nicht dass unsere ehemalige Vertriebsvorständin Fr. Seeger die objektiv betrachtet geeignetste Kandidatin für den Personalvorstand unter den 170 Tausend Mitarbeitern (und möglichen externen Kandidaten) war, dass sie sich insb. hinsichtlich Erfahrung in dem Bereich gegen irgendeine Konkurrenz durchsetzen musste.

    Bei Schiebe ist es wiederum offensichtlich dass nicht er sich um den Job, sondern der Job sich bei ihm beworben hat - zuerst sollte er sich schon einmal als "kleiner" CEO bei AMG beweisen, dann ein bis zwei Vorstandsposten... ganz wie Daddy halt....

    Auch bei Thöne kann ich mir - egal wie viele Potentials er hat - nicht vorstellen dass er den China Job aufgrund seiner Erfahrung dort bekommen hat.

    Und für uns Marken-Fans - die wir uns eben in erster Linie für das Produkt interessieren - fällt auf dass nun seit 9 Jahren das für uns wichtigste Ressort bei der Besetzung von Vorstandsposten gar keine Rolle spielt, nicht einmal mal beim eigenen Ressort.

    @Ingenieur: Da ergeben sich für mich nur zwei Interpretationsmöglichkeiten: Entweder hattet Ihr in Eurem Entwicklungsbereich in den letzten 10 Jahren keine eigenen "Highpotentials", oder Ihr seid nicht so gut nach ganz oben vernetzt!?!? Your choice :winking_face:

    Einmal editiert, zuletzt von Snoubort (28. September 2025 um 19:20)

  • Das Problem bei Mercedes ist ja nicht, dass sie keine guten Autos bauen. Das Problem ist, dass es offensichtlich nicht die richtigen für den Weltmarkt sind. Ob das Dilemma ein Ingenieur oder ein Kaufmann lösen kann? M. E. bräuchte es, wie überall in Zeiten des Umbruchs, einen durchsetzungsfähigen Visionär.

  • Und OK kann als BWLer zumindest für mich einfach kein solcher sein.

    Dass ein BWLer kein Car Guy sein kann ist so ziemlich der größte Blödsinn den ich je gelesen habe.

    Und dass es eine gesunde Balance aus kaufmännischen wie technischen (Zahlen-)Menschen benötigt hast Du ja glücklicherweise noch geschrieben.

    Und für uns Marken-Fans - die wir uns eben in erster Linie für das Produkt interessieren - fällt auf dass nun seit 9 Jahren das für uns wichtigste Ressort bei der Besetzung von Vorstandsposten gar keine Rolle spielt, nicht einmal mal beim eigenen Ressort.

    Dafür, dass nach Deiner Aussage in den letzten 9 Jahren nur "karrieregeile Idioten" am Werk waren lief es objektiv betrachtet sowohl hinsichtlich diverser Produkte wie auch finanziell gar nicht mal so übel. :thinking_face:


    Zudem frage ich mich - erneut - woher diese furchtbare Romantisierung vergangener CEOs kommt? Dr. Z.? Hoch sympathisch, mit Sicherheit. Hat es zum Ende etwas ausufern lassen, Geld in lauter Nebentätigkeiten (car2go & Co.) versenkt, Batteriezellfabriken (Li-Tec) dichtgemacht. Und zu Beginn, ja das ist schon etwas her, auch die Marke Chrysler nie auf Kurs bringen können. Stattdessen hat er sie in einer 180°-Wende sobald er CEO der Daimler(Chrysler) AG wurde ratzfatz vertickt.

  • Das Spiel Kaufmann vs. Ingenieur will ich gar nicht spielen - und tatsächlich könnte ich mir sogar vorstellen dass die Definition "durchsetzungsfähigen Visionär" auf Herrn Schiebe zutreffen könnte - bei AMG hat er die Performance-Hybride geerbt, muss sie natürlich positiv kommentieren, gleichzeitig lässt er aber auch wieder einen eigenen V8 bauen und bringt dem elektrischen GT ein sehr ambitioniertes Projekt.

    Aber ich kann die Vorstandsbesetzungen unter Källenius auch einmal "empirisch" darstellen - wobei ich Herrn Bürzer direkt als Vorstand mitzähle und auch die diversen Titeländerungen bei Hr. Schäfer außer acht lasse.

    Produktioner: 1x Produktion. 2x Entwicklung, 1x China

    Vertriebler: 1x CEO, 2x Vertrieb, 1x Personal, 1x Produktion, 1x China

    Entwickler: 0

    Ich glaube halt nicht dass die reale Kompetenzverteilung genauso aussieht.

  • Wenn man die Namen ließt die hier kursieren wo selbst ein Sacco (ausdrücklich nicht von dir genannt) zurückgewünscht wird, dann denk ich mir: dann fahrt doch einfach die alten Autos weiter

    Es geht mir nicht um alte Autos.

    Ich habe Bruno eher als Synonym für zeitloses und schnörkelloses Design genannt.

    Ich kann z.B. mit der Inflation der Panamericana Grills und den griesgrämig schauenden umgedrehten AMG-Grills immer noch nichts anfangen. Auch das Gesicht des CLA EQ finde ich alles andere als gelungen.

    Beim GLC EQ bin ich noch skeptisch. Der Grill wirkt auf den Bildern für mich einfach too much.

    Nur um einige Beispiele zu nennen.

    Der Markt hat ja gezeigt, dass das Design der EQE/EQS- Linie offensichtlich nicht ankommt, wobei die Einpreisung dieser Modelle sicher auch eine Rolle gespielt hat.

    Das Mercedes es anders und in meinen Augen auch besser kann, sieht man am W/S214.

  • Dass ein BWLer kein Car Guy sein kann ist so ziemlich der größte Blödsinn den ich je gelesen habe.

    Ich habe meine Meinung geäußert, und wenn sie Dir nicht gefällt, dann ist das OK. Wenn Du das sachlich begründet formulierst, ist das ebenso OK.

    Nicht OK finde ich einen polemischen, persönlichen Angriff als Antwort. Mehr werde ich dazu nicht äußern.

  • Ich habe meine Meinung geäußert, und wenn sie Dir nicht gefällt, dann ist das OK. Wenn Du das sachlich begründet formulierst, ist das ebenso OK.

    Nicht OK finde ich einen polemischen, persönlichen Angriff als Antwort. Mehr werde ich dazu nicht äußern.

    Habe kein Interesse daran, dass hier im Forum eine Verrohung wie in der Kommentarspalte wie im Blog eintritt.

    War mein Kommentar nicht fundiert begründet, so war es Dein pauschales Absprechen von Automobilahnung und -liebhaberei für BWLer allerdings ebenso wenig. :winking_face:

    Ich kenne BWLer, die absolut die-hard Automobilisten sind und mit größter Leidenschaft Ihrer Tätigkeit nachgehen und dabei auch einen guten Blick über den Tellerrand haben, was Ihre Entscheidungen für Effekte auf andere Fachbereiche haben. Ebenso kenne ich aber auch Ingenieure, die ihr "Ding tun" und nicht einmal den Hauch eines Interesses haben in ihre Entwicklerei die Auswirkungen auf andere Fachbereiche einzubeziehen. Auch solch ein Verhalten hilft dem Unternehmen als ganzes nicht. Es sollte immer das Produkt in seiner besten Form der Star sein, kein Silo-Denken und schon gar nicht ein Hierarchie-Standesdünkel.

    In diesem Sinne: Car Guy mit Plan und guter Vision wäre der ideale Kandidat. Egal ob er nun ein Ingenieurs-, BWLer- oder sonst was Vorgeschichte hat.

  • Das Problem bei Mercedes ist ja nicht, dass sie keine guten Autos bauen. Das Problem ist, dass es offensichtlich nicht die richtigen für den Weltmarkt sind. Ob das Dilemma ein Ingenieur oder ein Kaufmann lösen kann? M. E. bräuchte es, wie überall in Zeiten des Umbruchs, einen durchsetzungsfähigen Visionär.

    Teilweise stimmt es, man war bei EQE/EQS vielleicht etwas zu risikofreudig.

    Ebenso dem C/GLC63SE.

    Beim G580EQ hätte ich gewartet bis die 800V Technik zur Verfügung steht, bei 500kW Ladeleistung ist der Verbrauch überhaupt kein Thema mehr.

    Ihn jetzt beim Mopf nicht damit auszustatten ist für die erst Käufer gut, aber langfristig suboptimal.

    Allerdings merkt man zugleich beim Innenraum vom CLA/GLC EQ dass die Kritik zu Herzen genommen wurde, allerdings werden nun andere Kunden mit dem fehlenden Schiebedach vor den Kopf gestossen.

    Hinsichtlich Qualität ist man sowieso noch immer deutlich besser unterwegs als die deutsche Konkurrenz.

    Ich hab grundsätzlich den Eindruck dass man in den vergangenen 3 Jahren angefangen hat wieder vermehrt auf die Kunden zu hören.

    Die Händler werden auch deutlich öfter gebeten das Kundenfeedback weiter zu geben, merke, es ist einfacher einem Stammkunden einen weiteren Mercedes Benz zu verkaufen, als einen BMW oder Audi Fahrer zu überzeugen.

    Mich erinnert der EQE/EQS an den i3 von BMW, ein Fahrzeug was vom Design nicht zur Marke gepasst hat, aber vom fahren her schon.

    Meiner Meinung nach braucht es einen Car Guy, welchen background er hat, ist dabei nebensächlich.

    Ich bin überzeugt das sich da etwas gutes findet.

    Ich würde wohl Frank-Steffen Walliser holen, auch wenn er vermutlich lieber Porsche Chef werden würde. :grinning_squinting_face:

    LinkedIn, präsentiert er sich wie folgt:

    Zitat

    Automotive guy and manager, racer by heart and experience. Addicted to normally aspirated, high reving engines and stick shift.
    On the other hand experienced in automotive software integration, car development and premium product management.
    Long term orientated strategist.

    Einmal editiert, zuletzt von Swissbob (29. September 2025 um 05:00)

  • Dafür, dass nach Deiner Aussage in den letzten 9 Jahren nur "karrieregeile Idioten" am Werk waren lief es objektiv betrachtet sowohl hinsichtlich diverser Produkte wie auch finanziell gar nicht mal so übel. :thinking_face:

    Ähm, wo habe ich denn jemals was von karrieregeilen Idioten geschrieben? Das sieht wie ein Zitat aus!? Ich habe hier doch lediglich aufgeführt dass die „Diversität“ nach Bereichen / Ausgangsbasis im Konzern an die politische innerhalb der ARD Redakteure erinnert.

    Ich habe auch nirgends geschrieben dass es keine guten Produkte gab!? Vielleicht mal dass die Autos die am meisten auf Plan laufen die Pre-Ola Autos sind, also GLE/GLS und G. Was ich auch sage ist dass es einige Produktversuche gab, die eindeutig nicht die Kundenvorstellungen getroffen haben, und dass das Sparen an den falschen Stellen (C, S) ein massiver Fehler war, gerade im Hinblick Preisdurchsetzung.

    Aber ich finde die E-Klasse super, den CLE, den GT, den GLC, und ich sage auch immer dass EQE und EQS super Autos sind, nur halt siehe oben.

    Einer Meinung sind wir bzgl. Zetsche, aber die habe ich auch schon vor (über) 10 Jahren vertreten: der Mann war nach Schrempp wichtig für den Mercedes Seelenfrieden, dann aber viel zu lange im Job (#aufsichtsrat)

    Zum Thema Finanzen: da hatte natürlich Corona bzw. der Halbleitermangel geholfen (wie bei allen) bzw. übertüncht, aber es ist auch richtig dass Ola im Vergleich zu Zetsche die Gewinnschwelle deutlich nach unten gesenkt hat.

    2 Mal editiert, zuletzt von Snoubort (29. September 2025 um 07:37)

  • Snoubort

    Du musst aber auch zugeben dass Mercedes Benz im Vergleich zur deutschen Konkurrenz sowohl hinsichtlich Design als auch Qualität noch immer sehr gut da steht.

    Wichtig war, dass der 214er ein Volltreffer war. Das ist eigentlich der Mercedes Benz schlechthin.

    Ich hab gestern abgesehen vom 53er, wirklich alle Versionen gesehen, der 450er Benziner hat mir als Passant am besten gefallen, in Nautikblau übrigens.

  • LinkedIn, präsentiert er sich wie folgt:

    Automotive guy and manager, racer by heart and experience. Addicted to normally aspirated, high reving engines and stick shift.
    On the other hand experienced in automotive software integration, car development and premium product management.
    Long term orientated strategist.

    Also jemand der "addicted to stick shift" ist, sollt lieber nicht zu MB kommen :grinning_face_with_big_eyes: Diesen Anachronismus haben wir ja gottseidank schon vor Jahren aus dem Programm genommen.

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!