MB.Drive Assist Pro kommt in den USA als Abo – 3.950 $ für drei Jahre

    • Offizieller Beitrag

    Mit dem MB.Drive Assist Pro bringt Mercedes-Benz eines der derzeit leistungsfähigsten Fahrerassistenzsysteme in den USA auf den Markt. Technologisch setzt der Hersteller dabei neue Maßstäbe – beim geplanten Preismodell allerdings ebenfalls. Denn das System ist nicht als klassische Kaufoption gedacht, sondern wird vor allem über ein zeitlich begrenztes Abonnement vermarktet. Enorme Rechenleistung für Level-2-Assistenz Technisch fährt Mercedes beim MB.Drive Assist Pro groß auf: Rund 30 Sensoren erfassen permanent die Fahrzeugumgebung. Dazu zählen zehn Kameras, fünf Radarsensoren und zwölf Ultraschallsensoren. Die […]

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  • Im Augenblick empfinde ich noch nicht das Bedürfnis, mich fahren zu lassen. Und für 3.950 $ in drei Jahren sind ein paar Taxifahrten drin, bei denen gelenkt, beschleunigt und gebremst wird, ohne dass ich den Taxifahrer überwachen und ggf. eingreifen müsste. Ein solches Abo reizt mich nicht.

    Einmal editiert, zuletzt von Phil (8. Januar 2026 um 08:29)

  • Im Augenblick empfinde ich noch nicht das Bedürfnis, mich fahren zu lassen. Und für 3.950 $ in drei Jahren sind ein paar Taxifahrten drin, bei denen gelenkt, beschleunigt und gebremst wird, ohne dass ich den Taxifahrer überwachen und ggf. eingreifen müsste. Ein solches Abo reizt mich nicht.

    Bremsende Taxifahrer? Seltene Spezies :thinking_face:

  • Die Distronic nutze ich stets, selbst im Stadtverkehr, aber nicht, um anderen Verkehrsteilnehmern mit wechselnder Geschwindigkeit zu folgen. Da halte ich lieber Abstand und fahre komfortabel mit gleicher Geschwindigkeit. Bei leichten Senken schalte ich ab, um nicht zu bremsen.

  • Mich würde der genaue Umfang interessieren, was der Assistent wirklich alles kann.

    Zudem wäre ein Probemonat für Interessenten wirklich hilfreich, damit man abwägen kann, ob sich diese Mehrkosten für einen persönlich lohnt.

    Etwas OT:

    Ich war wirklich erstaunt als ich dieses Jahr in Los Angeles und San Francisco die "Roboter Taxis" gesehen und beobachtet habe.

    Wie sie sich verhalten, war echt spektakulär für mich als "Leihen".

    Dynamische Überholmanöver, Passanten Erkennung, Abbiegen, Spurwechsel, alles sah sehr gut aus.

    Leider konnte ich nicht in den Genuss kommen mitzufahren, um die App zu installieren, musste der Appstore Amerikanisch sein und man musste eine amerikanische Adresse angeben.

  • Ich vermutlich auch... aber nicht nur für 3 Jahre. :unamused_face:

    Genau.

    Ich halte die "Abomania" für eine Unsitte. Solche Dinge sollte man zum einmaligen Festpreis (auch nachträglich)anbieten oder eben nicht.

    Bei "richtigen Diensten" wie Kartenupdate, LifeTraffic oder Fahrzeugüberwachung bzw. -Fernsteuerung ist das etwas anderes.

  • Das Manager Magazin schreibt unter dem Titel "Wie die Autoindustrie 50 Milliarden Euro verspielt" (kostenpflichtig) über die Fehler, die die Autoindustrie insbesondere in D und in den USA in den letzten Jahren gemacht hat (falsche Strategien, Gier während Corona, Versagen bei der Softwareentwicklung usw.). Zitat: "

    Sie glauben es nicht, dass die chinesische Autoindustrie der deutschen Konkurrenz davonfährt? Dann setzen Sie sich, falls Sie die Gelegenheit bekommen sollten, in einen AITO M8. Das Auto ... wird Sie autonom durch den Stadtverkehr in Peking fahren. Ausgestattet mit einem Softwarestack von Huawei, befähigt zu Level-3-Autonomie; so kann das kein deutscher Hersteller. Und das auch noch luxuriös, ein wenig wie ein Range Rover – aber in China für umgerechnet gut 40.000 Euro."

    Zitat Ende.

    Weiterhin erwähnt im Artikel werden Themen wie "Disposable Car", d.h. vollständig recyclebare Fahrzeuge und KI im Auto. Dort funktioniere Premium u.a. deshalb nicht mehr, weil kaum jemand bereit ist, mehr als 50.000 Euro für ein sehr gut ausgestattetes E-Auto zu bezahlen. Und vor diesem Hintergrund glaubt Mercedes ernsthaft, mit solchen teuren Abonnements auf Dauer erfolgreich zu sein? Ich bin da sehr skeptisch.

  • Das Manager Magazin schreibt unter dem Titel "Wie die Autoindustrie 50 Milliarden Euro verspielt" (kostenpflichtig) über die Fehler, die die Autoindustrie insbesondere in D und in den USA in den letzten Jahren gemacht hat (falsche Strategien, Gier während Corona, Versagen bei der Softwareentwicklung usw.).

    Was die Detroit Three angeht sehe ich für die noch größere Probleme die Kurve zu kriegen. Der politisch mit aller Macht durchgedrückte Rollback birgt das Risiko technisch völlig abgehägt zu werden, weil John Doe im Zweifel eher zum Hemi im King Size-Truck oder SUV greift. Da fällt es leicht Elektro- und Softwarepläne zusammenzustreichen. Tesla wird das überleben, weil der Chef vor dem Abflug zum Mars den Laden auf Robotaxis, KI und Droiden umgebaut haben wird. Für Rivian und Lucid könnte es noch schwieriger werden zu bestehen, trotz günstigerer Modelle in der Pipeline und den Milliarden von VW und dem Saudischen Staatsfond.

    Grüße

    Pano

  • Was die Detroit Three angeht sehe ich für die noch größere Probleme die Kurve zu kriegen. Der politisch mit aller Macht durchgedrückte Rollback birgt das Risiko technisch völlig abgehägt zu werden, weil John Doe im Zweifel eher zum Hemi im King Size-Truck oder SUV greift. Da fällt es leicht Elektro- und Softwarepläne zusammenzustreichen. Tesla wird das überleben, weil der Chef vor dem Abflug zum Mars den Laden auf Robotaxis, KI und Droiden umgebaut haben wird. Für Rivian und Lucid könnte es noch schwieriger werden zu bestehen, trotz günstigerer Modelle in der Pipeline und den Milliarden von VW und dem Saudischen Staatsfond.

    Grüße

    Pano


    Da sehe ich keine Probleme, die grossen 3 haben sich sowieso nicht für das Ausland interessiert und in den USA fährt man am liebsten V8 Benziner.

    Dort sehe ich langfristig Potenzial für den Diesel insbesondere bei den grossen SUV und Fullsize Pickups.

    Auch Australien ist bis heute ein Diesel Markt, dort bringen auch die Chinesen Diesel.

  • Eine Ergänzung am Rande in den vergangenen Jahren wurde die USA komplett ignoriert.

    Das einzige Auto welches bei Mercedes Benz in den vergangenen Jahren für den USA Markt entwickelt wurde ist der neue SL(und der GT), aber der funktioniert drüben nicht, weil er erstens im ersten Jahr extrem viel Elektronik Probleme hatte, und er für einen Sportwagen zu schwer und für einen GT drüben zu unkomfortabel ist, ausserdem ist er im Vergleich zum Vorgänger zu teuer.

    Die Strassen sind dort alles andere als gut, das Maybach Fahrwerk hätte das Serien Fahrwerk sein sollen, es wird drüben ausdrücklich für seine Ausgewogenheit gelobt.
    Das jetzige SL AMG Serienfahrwerk hätte man als AMG Performance Fahrwerk anbieten können.

    Das Design kommt drüben sehr gut an.

    Bei dem Auto fehlt nicht viel, eine Mopf reicht.

  • Aber der C/A 190 hat sich noch auf das Wesentliche konzentriert. Wir sind froh, dass wir den R232 haben, aber gerade für einen SL aus dem Hause AMG bedurfte es so vieler elektronischer Unterhaltungs-Gimmicks nicht. Es ist nicht weit zum Overkill. Back to the roots ... und weniger Zugeständnisse an den Zeitgeist, dessen Angehörige den AMG ohnehin nicht kaufen, oder zumindest nicht deshalb.

    Übrigens haben wir die Federung des R232 auch im direkten Vergleich zum Vorgänger nicht zu beanstanden. Nur die 275er Vorderreifen laufen gerne Spurrillen hinterher.

    3 Mal editiert, zuletzt von Phil (8. Januar 2026 um 22:46)

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