S-Klasse bekommt beheizbare Sicherheitsgurte

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    Mit der Modellpflege der aktuellen S-Klasse (Baureihe 223) bringt Mercedes-Benz eine Technik in die Serie, die bislang eher als Zukunftsvision galt: optional beheizbare Sicherheitsgurte. Was zunächst wie ein Komfort-Gimmick klingt, verfolgt einen durchaus ernsthaften Ansatz – und könnte die Sicherheit erhöhen. Die Idee ist nicht neu. Bereits 2019 zeigte Mercedes-Benz im Experimental Safety Vehicle (ESF) auf Basis des GLE ein entsprechendes Konzept. Damals stand weniger der klassische Sicherheitsaspekt im Fokus, sondern vielmehr die Frage: Wie bringt man Menschen an kalten […]

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  • Diese Gurte waren vor einigen Jahren mal Thema bei Stars Insight. Die S-Klasse ist sicherlich das richtige Fahrzeug um sie in Serie zu bringen. Vllt. werden sie ja Teil vom Wärmekomfortpaket.

  • Wer einen EQ fährt kennt das nicht, kaltes Auto, gefrorene Scheiben etc.! Selbst nach dem Hundespaziergang im Forst starte ich 5 Minuten vor Ankunft am Fahrzeug die App und alles ist wunderbar warm. Die dicke Jacke landet dann auf dem Rücksitz. Die beheizten Gurte kommen m. E. Jahre zu spät, Relikte für Verbrenner. Allenfalls im Cabrio wäre das noch etwas. Für die Softwareentwickler hätte ich noch eine Anregung. Warum startet die Temperierung nicht automatisch, wenn ich noch 300 - 500 m vom Fahrzeug entfernt bin und zuvor diesen Radius verlassen habe? Tracking macht die App ohnehin schon. Wäre ein nettes Feature für das ich sogar zahlen würde.

  • Zur S-Klasse passt es, aber ich bislang wirklich nicht dass Gefühl, dass die Mercedes Benz Gurte störend kalt wären.

    Mich hat auch noch nie ein kalter Gurt gestört. Ich steige ja auch nie mit freiem Oberkörper ins Auto, so dass ich einen kalten Gurt überhaupt spüren würde. :winking_face:

    Für mich ist das ein absolut überflüssiges Gimmick. Das Geld für die Entwicklung hätte man besser in ordentliche Türtafeln mit sauber integrierten Bedienelementen statt dieser aufgesetzten schwarzen Tafeln stecken sollen.

    • Offizieller Beitrag

    OpenAirFan Ich denke, wer Vortemperierung nutzt, für den ist es nicht gedacht - da bringt es auch noch wenig Sinn. Wer eine Verbrenner fährt, mag hingegen oft die Flächeheizungen (Mittelkonsole, Handablagen in den Türen), Da ist es eine sinnvolle Ergänzung. Unfallvermeidung ist zwar möglich, daran glaube ich aber nicht. Und Gurtmuffel waren doch schon ausgestorben, oder ? :smiling_face:

  • Wer einen EQ fährt kennt das nicht, kaltes Auto, gefrorene Scheiben etc.! Selbst nach dem Hundespaziergang im Forst starte ich 5 Minuten vor Ankunft am Fahrzeug die App und alles ist wunderbar warm. Die dicke Jacke landet dann auf dem Rücksitz. Die beheizten Gurte kommen m. E. Jahre zu spät, Relikte für Verbrenner. Allenfalls im Cabrio wäre das noch etwas. Für die Softwareentwickler hätte ich noch eine Anregung. Warum startet die Temperierung nicht automatisch, wenn ich noch 300 - 500 m vom Fahrzeug entfernt bin und zuvor diesen Radius verlassen habe? Tracking macht die App ohnehin schon. Wäre ein nettes Feature für das ich sogar zahlen würde.

    Ich vermute das System ist insbesondere für BEV interessant, weil es Energieeffizienter ist, Wärme direkt am Körper zu erzeugen, als den kompletten Innenraum voll aufzuheizen. Lexus/Toyota setzt ja im RZ und im facelift bZ4X schon auf körpernahe Heizstrahler um Energie zu sparen.

  • Im BEV sehe ich den Sinn nicht. Das Fahrzeug muss ohnehin elektrisch geheizt werden, und die Flächenheizungen sind ebenso bereits integriert. Beim Verbrenner, ja. Ich hatte seit 2000 in allen meinen Mercedes eine Standheizung und alle hatten das gleiche Problem. Nach ein paar kalten Tagen und extensiver Nutzung durch mich als Warmduscher startete die Standheizung nicht mehr, Batteriespannung zu gering. Bei der stiefmütterlichen Batterieversorgung der Verbrenner macht m. E. jeder zusätzliche elektrische Vebraucher irgendwann Probleme. Ich glaube mich zu erinneren, dass anlässlich eines Schah Besuchs in Deutschland dieser so lange an den vielen Helferlein im 600er rumgespielt hatte, bis die Batterie leer war und das Fahrzeug nicht mehr startete. Das hatte Presse natürlich mitbekommen…

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