Mercedes-Benz: Ola Källenius unter wachsendem Erfolgsdruck

    • Offizieller Beitrag

    Mercedes-Benz steht in einer entscheidenden Phase – und mit ihm Vorstandschef Ola Källenius. Sinkende Gewinne, ein schwieriges China-Geschäft und eine teure Transformation der Modellpalette setzen den Konzern zunehmend unter Druck. Die Frage, die sich intern wie extern stellt: Reicht die aktuelle Strategie noch aus, um den Rückstand aufzuholen? Schwache Zahlen, starke Belastungen Die jüngsten Geschäftszahlen zeigen die Herausforderungen deutlich. Der Gewinn ist im ersten Quartal 2026 erneut gesunken. Besonders belastend wirkt der Einbruch im chinesischen Markt, wo Mercedes zeitweise deutlich […]

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  • Tut mir leid, dass ich da so deutlich werde, aber das ist doch A inhaltlich überhaupt nichts Neues und B ein zusammengefasstes großes Mimimi der Zusammenhangslosigkeit um ein erneutes CEO-Bashing zu betreiben!?

    Nachdem man nun die strategische Ausrichtung nachgeschärft hat, den kommunikativen Ton adaptiert hat und mehr klassische Mercedesness zeigt, ist es auf einmal nicht mehr "fokussiert" genug?

    Zudem werden die Q1 Zahlen in dem Artikel vollkommen losgelöst von der aktuellen Situation betrachtet. In ich-habe-nicht-mitgezählt vielen Baureihen erfolgt gerade der Shift auf Neuanläufe oder die Mopf-Modelle bei Pkw. Wie man gute Margen mit einem abgeschriebenen Portfolio erwirtschaftet zeigen die Vans: Aktuell noch nichts neues am Start, dafür aber logischerweise nachhaltig gute Margen (wenngleich sich auch der Privatkundenmarkt nicht mit dem Geschäftskundenmarkt für gewerbliche Vans vergleichen lässt).

    Zu guter Letzt fehlt der Verweis, dass in den Märkten, in denen die neuen Modellen bereits verfügbar sind, die Nachfrage teilweise die Produktionskapazitäten übersteigt, weswegen in Rastatt und Bremen 3-schichtig gearbeitet wird und ja, auch bei einem Mopf-Modell hat man noch einmal deutlich Kapazitäten nachgesteuert aufgrund hoher Nachfrage. Ergo: Die Strategie scheint in diesen Märkten schon einmal spürbar zu ziehen. Was ich zu China denke habe ich an anderer Stelle bereits geäußert. driv3r in: Mercedes-Benz auf der Auto China 2026

    Einmal editiert, zuletzt von driv3r (29. April 2026 um 18:42)

  • Was passiert, wenn GLC und C als BEV in China auch nicht funktionieren? Dann wird es allmählich immer schwieriger, in Asien wenigstens noch halbwegs erfolgreich zu sein. Die USA sind immerhin ein kleines Licht am Ende des Tunnels.

  • driv3r
    27. April 2026 um 17:55


    Jetzt passt der Link.


    GLC EQ und der CLA kommen sehr gut an, das kann ich bestätigen.

  • Was passiert, wenn GLC und C als BEV in China auch nicht funktionieren? Dann wird es allmählich immer schwieriger, in Asien wenigstens noch halbwegs erfolgreich zu sein. Die USA sind immerhin ein kleines Licht am Ende des Tunnels.


    Der nächste GLC soll mehr Richtung USA ausgelegt werden, aus meiner Sicht, eine sehr gute Idee. Das heisst dass das Schiebedach gesetzt ist.:thumbs_up:


    Ich hoffe dass der C und der GLC in China funktionieren, allerdings konnte man auf der Auto China sehen dass die Chinesen selber neuerdings verstärkt auf Verbrenner setzen, und da ist Mercedes Benz bekanntlich gut aufgestellt.

  • Und BYD hat zuletzt auch einen Gewinneinbruch... als einer der wenigen, die Gewinn machen.

    Mit dem Preiskrieg ruiniert man sich in China auch wenig selbst, weil es Innovationen bremst, letztlich. Es zählt nur billig oder irgendein "Killerfeature".

  • Dass die Führungsriege die Kunden, oder einen Großteil der Kunden, weder versteht noch respektiert ist seit einiger Zeit klar. Bei der Vorstellung der Z223 Mopf aber ist mir nur ein Gedanke in den Sinn gekommen, diese Leute verstehen und respektieren Mercedes, als Ganzes, und besonders die S-Klasse nicht. Einen Mercedes wertet man nicht mit zahllosen Logos und einem lachhaften Beleuchtungsbrimborium auf, man wertet ihn damit ab. Und, dass das schwarz glänzende Plastik in einem Mercedes nichts zu suchen hat, will man ja auch partout nicht einsehen bzw. verstehen. Und, dass man immer noch so verzweifelt auf China setzt ist absurd. Langsam sollte man sich mit dem Gedanken vertraut machen, dass die Wahrscheinlich recht hoch ist, dass China Taiwan angreift. Dann ist das Chinageschäft nicht mehr schwierig, dann ist es auf Jahre, vllt. Jahrzente Geschichte.

    Und eine Besserung, wie einige sie zu sehen glauben, sehe ich nicht. Jedes neue Modell und jede neue Mopf zeigt aus meiner Sicht nur das von mir oben beschriebene auf.

  • Es gibt schon erste Anzeichen für Besserung.


    Beim GLC der Focus auf Amerika, beim GLS der Haubenstern, beim SL die Einführung vom M256 und von weicheren Fahrwerken.
    Beim GLC 254 die Einführung vom M256.


  • Der nächste GLC soll mehr Richtung USA ausgelegt werden, aus meiner Sicht, eine sehr gute Idee. Das heisst dass das Schiebedach gesetzt ist.:thumbs_up:


    Ich hoffe dass der C und der GLC in China funktionieren, allerdings konnte man auf der Auto China sehen dass die Chinesen selber neuerdings verstärkt auf Verbrenner setzen, und da ist Mercedes Benz bekanntlich gut aufgestellt.

    Swissbob und seine Schiebedächer :winking_face:

  • Die Spekulationen über eine Ablösung von OK entbehren doch wirklich jeder Grundlage. Keine zwei Wochen her war bekanntlich die Hauptversammlung. Dort hat OK eine Zustimmung von 97,13% bekommen. Die Kapitalgeber haben offensichtlich ein etwas differenzierteres Bild als der Stammtisch.

  • Die Spekulationen über eine Ablösung von OK entbehren doch wirklich jeder Grundlage. Keine zwei Wochen her war bekanntlich die Hauptversammlung. Dort hat OK eine Zustimmung von 97,13% bekommen. Die Kapitalgeber haben offensichtlich ein etwas differenzierteres Bild als der Stammtisch.

    Wir wissen aber auch alle, dass das Abstimmungsverhalten auf einer Hauptversammlung nur bedingt Aussagekraft besitzt. OK steht an der Spitze, und das bedeutet nun einmal, dass in allerletzter Konsequenz er die Verantwortung trägt. Wunder vollbringen kann in der derzeitigen gesamtwirtschaftlichen und politischen Lage niemand. Dennoch werden auch die Kapitaleigner sich die Situation nicht ewig anschauen, wenn sich keine Besserung abzeichnet. Allerdings finde ich auch, dass da mittlerweile einige gute Entscheidungen gefallen sind, und dass man ihm und dem Unternehmen schon noch etwas Zeit geben sollte, bis die neuen Produkte (hoffentlich) wirken.

  • Passend zum Thema hat die AMS einen Artikel veröffentlicht, in dem verschiedene deutsche Hersteller verglichen werden. Dabei kommt keiner gut weg bis auf (einigermaßen) BMW. Das liegt an der hohen Flexibilität, mit der die Produktion zwischen BEV. ICE und PHEV wechseln kann.

  • Ich bin ebenfalls der Meinung dass man OK noch etwas Zeit lassen sollte, zumal er aus seinen Fehlern gelernt hat und klar kommuniziert hat dass er nun die Politik ändert ( die USA wird zukünftig eine höhere Priorität geniessen).

    Bei der E-Mobilität und bei AMG hat er das Thema Emotionen klar unterschätzt, das war bei den Nachbarn von Porsche aber auch nicht anders.

    Hut ab dafür dass er zu seinen Fehlern steht und nun auch im Vorstand konsequent durchgegriffen hat. :thumbs_up:

    Es ist richtig, dass die Entscheidungen immer vom Team erarbeitet werden, aber er ist als CEO nun mal der, der die definitive Entscheidung trifft und dafür vor der Presse und den Aktionären den Kopf herhalten muss.

    Aktuell sind die Zeiten für Auto Manager generell ziemlich undankbar und den chinesischen Markt haben alle westlichen Manager falsch eingeschätzt.

    Ehrlich gesagt sollten wir zugeben dass sich alle deutschen Hersteller nicht mit Ruhm bekleckert haben.

    Bei BMW stimmt die Flexibilität beim Antrieb, dafür wurde das Design gegenüber früheren Modellen sowohl aussen als auch insbesondere innen unnötigerweise komplett vermurkst.

    Der 8er hatte die perfekte Bedienung und ein tolles Design, mit dem iX und dem curved Display ging es bereits einen Schritt zurück, und beim iX3 ging man noch weiter zurück.

    Bei Audi wurde ebenfalls das Design und die Qualität im Innenraum und die Software komplett vermurkst, immerhin aussen passt das Design. Der erste Rückschritt kam mit den 3 Displays im A6/A8 und nun kam mit dem A6/Q6/Q5 der zweite Rückschritt mit einem Einheitsdisplay welches überall verbaut wird und ziemlich billig wirkt.


    Auch bei Mercedes Benz sind die dem Widescreen nachfolgenden Bildschirme kein Fortschritt, aber im Gegensatz zur Konkurrenz hält sich der Rückschritt in Grenzen.

    Die Bedienung ist weiterhin gut und selbsterklärend.

    Beim Design aussen gibt es abgesehen vom EQE/EQS absolut nix zu kritisieren, 223er 206er und 232er sind darüberhinaus erstaunlich gut gealtert.

    Den aktuellen Zustand von Mercedes Benz würde ich als Primus inter pares bezeichnen, aber vom besten oder nichts ist man zumindest ein stückweit entfernt und das liegt primär an den Innenräumen. ( Sie wurden beim GLC deutlich verbessert aber im Gegenzug wurden das Schiebedach entfeinert und die Tasten für Sitzheizung/Lüftung ins Menü verlagert, 3 Schritte vor 2 zurück). Die Richtung passt allerdings.

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