Mercedes prüft Verlagerung von Produktion und Verwaltung ins Ausland

    • Offizieller Beitrag

    Mercedes-Benz bereitet offenbar weitreichende Veränderungen seiner globalen Produktions- und Unternehmensstruktur vor. Nach Informationen aus unternehmensinternen Unterlagen prüft der Konzern nicht nur zusätzliche Sparmaßnahmen für die Belegschaft, sondern parallel auch die Verlagerung von Teilen der Produktion sowie ausgewählter Verwaltungsfunktionen ins Ausland – als Teil des konzernweiten Programms „Next Level Performance“, mit dem Mercedes seine Kostenbasis deutlich senken und seine Wettbewerbsfähigkeit stärken will. Die aktuell Überlegungen markieren eine neue Phase des Umbaus bei Deutschlands traditionsreichstem Premiumhersteller. Während bislang vor allem über Stellenabbau, […]

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  • Wird so kommen.

    Siehe Playmobil. Produktion in D eingestellt, alles kommt aus 2 ausländischen Produktionsstätten. Verwaltung u. Logistikzentrum bleiben hier, damit fühlt man sich weiterhin als deutsches Unternehmen . . .

  • Beim VLE ist es zum Glück so dass man das Auto hinterm Steuer nicht von aussen sieht, nur die fehlenden Lüftungsdüsen unterhalb des Bildschirmes in der Mitte könnten bei heissem Wetter problematisch werden.

  • Beim VLE ist es zum Glück so dass man das Auto hinterm Steuer nicht von aussen sieht, nur die fehlenden Lüftungsdüsen unterhalb des Bildschirmes in der Mitte könnten bei heissem Wetter problematisch werden.

    Zusätzlich kann man dieses hässliche Ding nur im dunklen bewegen damit man als Fahrer nicht erkannt wird.:winking_face:

  • Ich habe drei oder vier Mal versucht, etwas zu diesem Thema zu schreiben. Ich gebe es auf. Das, was ich schreiben will, darf ich nicht, und das, was ich schreiben darf, will ich nicht.

    Verstehe ich nicht. Du bist doch im Ruhestand. Wieso darfst du deine Meinung im Forum nicht frei formulieren?

  • Verstehe ich nicht. Du bist doch im Ruhestand. Wieso darfst du deine Meinung im Forum nicht frei formulieren?

    Weil mir dann Formulierungen einfallen, die nicht "stubenrein" sind, so wütend bin ich mittlerweile über das Verhalten des Vorstands. Ich finde es einfach menschenverachtend, wie hier diktiert wird, statt den Dialog zu suchen, und wie hier die eigene Verantwortung einfach nicht anerkannt wird. Oder hat schon jemand gehört, wie sich OK und Co. hinstellen und sagen "Wir befinden uns in einer globalen Krise, aber auch wir als Vorstand haben in den letzten Jahren Fehler gemacht. Wir müssen und werden gemeinsam mit den Menschen bei MB daran arbeiten, damit unsere Firma diese Situation bestmöglich übersteht. Das wird nicht leicht, wir alle werden dafür Opfer bringen müssen, aber gemeinsam haben wir die Chance, das zu schaffen". Jetzt habe ich es doch noch hingekriegt, Danke Pano für den "Schubser".

  • R107-Fan Immer gerne.

    Im AW-Kommentar (https://www.automobilwoche.de/meinung/amw-ko…n-einschnitten/) wird die Einfallslosigkeit der Maßnahmen bei VW, BWM und MB hinterfragt. Zitat:

    "Doch woran es in Vorstandsetagen genauso mangelt wie in der Politik: ein Leitbild dessen, was nach den tiefen Einschnitten kommen soll. Was will Volkswagen eigentlich, außer nur noch maximal neun statt 12 Millionen Autos im Jahr zu bauen?

    Wofür sollen sie bei Mercedes länger ohne Lohnausgleich arbeiten? Um in zwei Jahren zur 45-Stunden-Woche gedrängt zu werden? Gibt es stattdessen eine Idee für eine neue S-Klasse, für neue Geschäftsfelder gar?

    Schonungslose Analyse und Sparappelle sind unvermeidbar. Aber wer Mitarbeitern und Aktionären viel zumutet, braucht mehr als das. Er muss auch eine Erzählung anbieten."

    Grüße

    Pano

  • Zitat

    Ich muss mich korrigieren. Mein Beitrag wurde deaktiviert und sollte geprüft werden. Er war wohl etwas zu kritisch.

    Deshalb hier die Kurzfassung – ohne Kritik an der Mercedes-Führung:

    Sollte Mercedes die Fahrzeugproduktion, insbesondere die der C-Klasse (ich bin ein absoluter Fan dieser Fahrzeuggröße und des Konzeptes), dauerhaft aus Deutschland (Bremen) verlagern, wird es für mich kein Mercedes mehr. Auf mich als Kunden kann der Konzern sicherlich verzichten.:upside_down_face:

  • Ich habe dank der ganze *******, die uns die EU seit langer Zeit aufs Auge drückt und den zahlreichen Fehlentwicklungen (herstellerübergreifend) gar keine Lust mehr auf einen Neuwagen. Egal welches Modell, es wird immer nur schlechter als der Vorgänger. Im gleichen Zug aber teurer, bevormundender und nerviger. Und da der ganze Schrott ohnehin bald nicht mehr in Deutschland zusammengesteckt wird, ist Patriotismus bei der Fahrzeugwahl auch nicht mehr nötig.

    Das ist übrigens genau der Grund warum viele Leute, die zuvor durchaus gestandene Fahrzeuge fuhren, mittlerweile auf Dacia umsteigen. Und Dacia hat das erkannt, die Fahrzeuge ansprechend gestaltet und mit ein paar Komfortextras ausgestattet und holt so massenweise Käufer ab, die einfach nur ein Auto wollen, das solide fährt und nicht die Welt kostet.


    Meinen i5 und den CLA meiner Frau behalten wir noch die nächsten ca. 5-6 Jahre bis zu beider Ruhestand und dann fahr ich nur noch Youngtimer und Oldtimer. Ich ärgere mich nicht dann nicht mehr über Hartplastik oder Spurhalteassistenten, sondern freue mich über dicken Teppich an den Türen und unterm Armaturenträger etc. Dafür lasse ich dann gerne 15 Liter Super durch den CL 420 laufen, außerhalb Europas interessiert das auch niemanden.

    Sorry, aber das musste jetzt mal raus 😂.

    Ich bin eigentlich ein sehr ruhiger Typ, aber bei den Meldungen der letzten Tage könnte ich echt im Strahl ******.

  • Pano das ist kein Problem der Führungsetagen allein, das ist ein gesamtgesellschaftliches Problem auf allen Ebenen. Deutschland ist die Perspektive abhanden gekommen und die integrierende gesamtgesellschaftliche Erzählung. Das integrative Narrativ nach dem Zivilisationsbruch im „3. Reich“, war das „Wirtschaftswunder“, der Wiederaufbau, Fussball- und Exportweltmeister um für die alte Bundesrepublik zu sprechen. Ein darüber hinausgehendes Narrativ, was Deutschland will und worin unsere Zukunft liegen könnte, wurde nie entwickelt. Entsprechend haben sich die Führungsetagen in Staat und Wirtschaft eingerichtet, alle haben vom ewigen Wachstum geträumt und in Wirklichkeit von der Substanz gelebt. Elefanten im Raum wurden geflissentlich ignoriert. Wir alle sind Teil des Problems, wir benötigen wieder eine starke Erzählung und müssen diese diesmal selbst entwickeln und aufhören auf „die da oben“ zu warten. Deutschland ist ein starkes Land mit starken Menschen, darauf müssen wir uns konzentrieren.

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