Mercedes-Benz startet neuen Aktienrückkauf über 1 Milliarde Euro

    • Offizieller Beitrag

    Mercedes-Benz will erneut eigene Aktien in Milliardenhöhe vom Markt zurückkaufen und anschließend einziehen. Das bestätigte der Konzern am Montag in Stuttgart. Gestartet wird das zweite Programm noch im September. Aktien für eine Milliarde Euro Im Rahmen des neu aufgelegten Programms plant Mercedes-Benz, bis zu 58 Millionen eigene Aktien für insgesamt bis zu eine Milliarde Euro zu erwerben. Die zurückgekauften Anteile sollen im Anschluss eingezogen werden – sie verschwinden also dauerhaft vom Markt und verringern die Zahl der im Umlauf befindlichen […]

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  • Wenn man sonst keine Idee mehr hat wie man seine an die Aktienkursentwicklung gekoppelte langfristigen Boni retten kann…

    Gleichzeitig was von notwendigen Sparmaßnahmen reden, um den Technologiewandel finanzieren zu können, dann aber mal wieder eine (oder 2!?) Mrd. einfach versickern zu lassen, ohne irgendwelche substanzielle Verbesserung bei der Firmenstruktur und / oder dem Produkt zu bewirken - was ja genau deshalb bisher vom Kapitalmarkt auch entsprechend (nicht) gewürdigt wurde.

    Erinnert mich im übertragenen Sinne an diese (aktueller denn je gültige) Aussage von Churchill:

    “I contend that for a nation to try to tax itself into prosperity is like a man standing in a bucket and trying to lift himself up by the handle.”

    Einmal editiert, zuletzt von Snoubort (1. September 2026 um 07:42)

  • Mal ganz naiv: Es gibt aktuell nichts besseres, um 1.000.000.000 € zu investieren, als in einen Aktienrückkauf?

    So eine paar mehr Ladeparks fielen mir spontan ein. Oder auch weniger Entfeinerungen. Oder Manufaktur in niederen Baureihen?
    Irgendwas interessantes, was man sich vielleicht sonst nicht traut. Mit der Summe sollte doch etwas gehen!

    Mir ist klar, dass man nicht alles nur mit Geld beschleunigen kann, aber dieser teure Rückkauf löst ja nun auch kein Problem.

  • Ein Schelm, wer Böses dabei denkt:

    Durch den Kauf könnte der Aktienkurs auf ein Level kommen oder dort bleiben, um die stock options ziehen zu können. Wer davon profitiert, wäre ja ermittelbar. :winking_face:

  • Es scheint ja genug Geld für solche Dinge da zu sein. Warum nochmal muss gespart werden? Bisher waren manche Dinge schwer oder auch nicht verständlich. Jetzt wird es lächerlich und peinlich und unverschämt.

  • Ein Schelm, wer Böses dabei denkt:

    Durch den Kauf könnte der Aktienkurs auf ein Level kommen oder dort bleiben, um die stock options ziehen zu können. Wer davon profitiert, wäre ja ermittelbar. :winking_face:

    Wäre es nicht billiger, sich das gleich direkt auszuzahlen...

    Hilft der Rückkauf eigentlich als Argument, nicht so eine hohe Zahl an China-Anteilseigner zu haben, im Hinblick auf die USA? Mit weniger Aktien steigt der prozentuale Anteil eher?

  • Hilft der Rückkauf eigentlich als Argument, nicht so eine hohe Zahl an China-Anteilseigner zu haben, im Hinblick auf die USA? Mit weniger Aktien steigt der prozentuale Anteil eher?

    grundsätzlich erst einmal gerade nicht, denn damit würden ja die prozentualen Anteile an den bleibenden Aktien steigen.

    Aber es gab bei den bisherigen Rückkäufen die Vereinbarung, dass die beiden Chinesen da mitziehen und im selben Maße an den Rückkäufen beteiligen bzw. besser gesagt profitieren (sich also entsprechende Anteile abkaufen lassen so dass ihr Anteil gleich bleibt) - das ganze kommt also einer außerordentlichen Kapital- bzw. Gewinnausschüttung gleich (und muss nicht mal versteuert werden) - ob sogar gefordert kann ich nicht sagen :winking_face:

  • Ich muss sagen, diese Ideenlosigkeit und einseitige Bevorteilung von Aktienären gegenüber den Mitarbeitern ist schon frappierend. Alle zu faul und zu teuer, aber dann haut man noch ne Millarde raus, um auf dem Papier besser dazustehen.


    Mein Vorschlag (als Aktionär!):

    Die Hälfte der rückgekauften Aktien den Mitarbeitern anbieten (zusätzlich/alternativ zum Bonus oder als eine Art von Wertschätzung), die andere Hälfte dann halt in den Papierschredder (bzw "einziehen"). Dann ist das Geld nicht komplett verschwendet.

  • Könnte man in viele Produkte mit V8 investieren... oder gar mit V8 aus dem Burmester (?) :winking_face:

    Ich würde mich auch ganz uneigennützig für die notwendigen Ausfahrten der Fahrzeuge (zur Verhinderung von Standschäden) zur Verfügung zu stellen, sogar für die mit Burmester-V8!

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