Alles zu BMW: Die Münchner Marktbegleiter

  • Ebenso nachteilig insbesondere in der heutigen Zeit: Viele Kunden (je nach Region mehr oder weniger) entscheiden dann nach diesen Berichten - ohne das Fahrzeug jemals angesehen und gefahren zu haben.

    Wer bitte kauft/bestellt ein Premium-Fhz in Preisklasse ungesehen und unprobegefahren…?

    Das kenne ich höchstens von Werksangehörigen die ohnehin alle 6 oder 12 Monate das Leasing-Fhz wechseln.

  • In dem Einzeltest in der aktuellen AMS kommt das Fahrwerk des ix3 nicht ganz so schlecht weg.

    Zitat:

    "Manche Straßenbeule nimmt das Fahrwerk schon straff, übertreibt aber nie und federt auf gepflegten Bahnen recht komfortabel. Mit geringen Vertikalbewegungen und verhaltener Wandneigung sind die Dynamikvoraussetzungen jedenfalls gut."


    Man kann es aber auch als wohlwollendes Urteil verstehen.

  • Wer bitte kauft/bestellt ein Premium-Fhz in Preisklasse ungesehen und unprobegefahren…?

    Das kenne ich höchstens von Werksangehörigen die ohnehin alle 6 oder 12 Monate das Leasing-Fhz wechseln.

    Bei WA oder - wie bei mir - Firmen-Rentnern ist das sicher so, einfach weil manchmal die Kontingente am Anfang klein und deswegen schnell weg sind. Aber es muss da auch etliche andere Kunden geben, die das Fahrzeug unbedingt so früh wie möglich haben wollen und es deswegen ab Bestellstart ungesehen ordern. Vielleicht verkläre ich das, aber früher wurden die Fahrzeuge vorgestellt und waren kurze Zeit später beim Händler, so dass man sie in Ruhe anschauen und dann bestellen konnte. Irgendwie zieht sich das heute gefühlt viel länger mit Teasern, Bildern, Infos zu bestimmten Details, Vorstellung auf Messen und Presseevents, Bestellstart Wochen oder Monate später und erst anschließend flächendeckende Verfügbarkeit von Vorführwagen. Geht das nur mir so oder sehe ich das vielleicht sogar falsch?

  • In dem Einzeltest in der aktuellen AMS kommt das Fahrwerk des ix3 nicht ganz so schlecht weg.

    Zitat:

    "Manche Straßenbeule nimmt das Fahrwerk schon straff, übertreibt aber nie und federt auf gepflegten Bahnen recht komfortabel. Mit geringen Vertikalbewegungen und verhaltener Wandneigung sind die Dynamikvoraussetzungen jedenfalls gut."


    Man kann es aber auch als wohlwollendes Urteil verstehen.

    Würde ich eindeutig als wohlwollend betrachten, der Testwagen hatte übrigens 21“.


    In der Auto Zeitung war man im Text ebenfalls wohlwollend, in der Punktewertung war dann sogar der Macan komfortabler und das mit 22“. Porsche ist ja bekannt für seine „komfortablen“Fahrwerke.

    Die Eigenschaftswertung gewinnt der Macan übrigens ebenfalls, nur dank des günstigen Preises gewinnt der iX3 den Vergleichstest.

  • In der Auto Zeitung war man im Text ebenfalls wohlwollend

    Der iX3 der Auto Zeitung hatte ebenfalls 21" montiert. Es heißt 'Der leichtfüßige iX3 schafft einen guten Spagat zwischen Fahrdynamik und Komfort.' Muss man wohl nicht teilen.

    Aber das wäre mir auch vollkommen gleichgültig. Interieur wie Exterieur sprechen mich überhaupt nicht an. Den Interieurdesignern könnte man ein Abo von 'schöner wohnen' zukommen lassen. Übertragen auf den Wohnbereich wäre das BMW-Interieur für mich wie Hausen auf Obstkisten.

  • Wer bitte kauft/bestellt ein Premium-Fhz in Preisklasse ungesehen und unprobegefahren…?

    Das kenne ich höchstens von Werksangehörigen die ohnehin alle 6 oder 12 Monate das Leasing-Fhz wechseln.

    Den Kundenkreis der "Nicht-Probe-Fahrer" würde ich nicht als allzu klein einschätzen. Diverse Firmen- und Flottenwagenfahrer, die ggf. nur auf eine fixe Auswahl zugreifen können, werden die Autos z.T. ungesehen, viele aber in jedem Fall unprobegefahren, bestellen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein jeder und jede zum Händler rennt um den neuen Passat 2.0 TDI oder Superb oder Kodiaq oder selbst 320d touring oder GLC 220 d probe zu fahren. (Oder heutzutage ID.7, Enyaq, i4 oder GLC electric). Der steht irgendwann zur Abholung bereit und dann werden manche Eigenschaftes des Fahrzeugs für überraschend gut, andere für akzeptabel und wenige für grauenvoll befunden - was dann die Entscheidung des nächsten Modells in 2, 3 oder 4 Jahren beeinflussen wird.

    Gleichfalls gibt es selbst in den obersten Segmenten ausreichend Kunden die blind nach optischem "haben wollen" bestellen. Und sich im schlechtesten Falle hinterher über Eigenschaften beschweren, die man vorher hätte "erfahren" können. :winking_face:

  • Bei WA oder - wie bei mir - Firmen-Rentnern ist das sicher so, einfach weil manchmal die Kontingente am Anfang klein und deswegen schnell weg sind. Aber es muss da auch etliche andere Kunden geben, die das Fahrzeug unbedingt so früh wie möglich haben wollen und es deswegen ab Bestellstart ungesehen ordern. Vielleicht verkläre ich das, aber früher wurden die Fahrzeuge vorgestellt und waren kurze Zeit später beim Händler, so dass man sie in Ruhe anschauen und dann bestellen konnte. Irgendwie zieht sich das heute gefühlt viel länger mit Teasern, Bildern, Infos zu bestimmten Details, Vorstellung auf Messen und Presseevents, Bestellstart Wochen oder Monate später und erst anschließend flächendeckende Verfügbarkeit von Vorführwagen. Geht das nur mir so oder sehe ich das vielleicht sogar falsch?

    Früher hatten wir auch nur 3 Baureihen mit 5 Extras - überspitzt formuliert. Zudem tausend weniger Vorschriften, Zulassungsnormen und zu erfüllende Regularien. Wenn ich da z.B. allein nur an die ganzen Vorschriften für Dinge wie ein Digital Light denke: Wo welches Land wie welche Art der Projektion zulässt oder nicht... :tired_face:

    In der heutigen Flut an Konkurrenz (ja, gab es früher auch) aber vor allem einer medialen Dauerschlacht um News und Relevanz bleibt gar nichts anderes übrig, als die Leute mit kommunikativer Scheibchenpolitik bei Laune zu halten. Und manchmal ziehen sich Präsentation und Bestellstart, SOP, Markteinführung auch einfach weil der Präsentationstermin opportun war, die Kiste (oder Werk) aber noch nicht so ganz fertig ist. :smiling_face_with_sunglasses: So vermute ich z.B. beim i3 einfach stark, dass das einerseits Zipses Abschiedzuckerl war, andererseits man MB nicht ganz allein den Neujahrsfrühling überlassen wollte und daher den i3 jetzt gezeigt hat, aber er erst im Herbst bestellbar sein wird.

  • Den Kundenkreis der "Nicht-Probe-Fahrer" würde ich nicht als allzu klein einschätzen. Diverse Firmen- und Flottenwagenfahrer, die ggf. nur auf eine fixe Auswahl zugreifen können, werden die Autos z.T. ungesehen, viele aber in jedem Fall unprobegefahren, bestellen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein jeder und jede zum Händler rennt um den neuen Passat 2.0 TDI oder Superb oder Kodiaq oder selbst 320d touring oder GLC 220 d probe zu fahren. (Oder heutzutage ID.7, Enyaq, i4 oder GLC electric). Der steht irgendwann zur Abholung bereit und dann werden manche Eigenschaftes des Fahrzeugs für überraschend gut, andere für akzeptabel und wenige für grauenvoll befunden - was dann die Entscheidung des nächsten Modells in 2, 3 oder 4 Jahren beeinflussen wird.

    Gleichfalls gibt es selbst in den obersten Segmenten ausreichend Kunden die blind nach optischem "haben wollen" bestellen. Und sich im schlechtesten Falle hinterher über Eigenschaften beschweren, die man vorher hätte "erfahren" können. :winking_face:

    Aus meiner User-chooser-Vielfahrer-Dienstwagen-Zeit kann ich berichten, dass für viele gerade sehr junge Leute der Dienstwagen ein relevanter Grund war, den Job anzunehmen :winking_face:

    Demzufolge waren viele Leute dort sehr autobegeistert und haben daher sich in der Regel auch viel und gern mit der Konfiguration des neuen Fahrzeugs beschäftigt.
    Und natürlich war immer ein Gesprächsthema, wer gerade welches Auto in welcher Konfiguration bestellt oder ausgeliefert bekommen hat.
    Auch wenn man nur aus einer begrenzten Anzahl von Modellen auswählen kann, gibt es gerade bei den Premiums ja sehr viel Möglichkeiten individuell zu konfigurieren.

  • Der iX3 der Auto Zeitung hatte ebenfalls 21" montiert. Es heißt 'Der leichtfüßige iX3 schafft einen guten Spagat zwischen Fahrdynamik und Komfort.' Muss man wohl nicht teilen.

    Aber das wäre mir auch vollkommen gleichgültig. Interieur wie Exterieur sprechen mich überhaupt nicht an. Den Interieurdesignern könnte man ein Abo von 'schöner wohnen' zukommen lassen. Übertragen auf den Wohnbereich wäre das BMW-Interieur für mich wie Hausen auf Obstkisten.

    In der Punktewertung wird er dann abgestraft.


    Deine Meinung zum Design teile ich vollumfänglich.

    Einmal editiert, zuletzt von Swissbob (24. April 2026 um 23:48)

  • Früher hatten wir auch nur 3 Baureihen mit 5 Extras - überspitzt formuliert. Zudem tausend weniger Vorschriften, Zulassungsnormen und zu erfüllende Regularien. Wenn ich da z.B. allein nur an die ganzen Vorschriften für Dinge wie ein Digital Light denke: Wo welches Land wie welche Art der Projektion zulässt oder nicht... :tired_face:

    In der heutigen Flut an Konkurrenz (ja, gab es früher auch) aber vor allem einer medialen Dauerschlacht um News und Relevanz bleibt gar nichts anderes übrig, als die Leute mit kommunikativer Scheibchenpolitik bei Laune zu halten. Und manchmal ziehen sich Präsentation und Bestellstart, SOP, Markteinführung auch einfach weil der Präsentationstermin opportun war, die Kiste (oder Werk) aber noch nicht so ganz fertig ist. :smiling_face_with_sunglasses: So vermute ich z.B. beim i3 einfach stark, dass das einerseits Zipses Abschiedzuckerl war, andererseits man MB nicht ganz allein den Neujahrsfrühling überlassen wollte und daher den i3 jetzt gezeigt hat, aber er erst im Herbst bestellbar sein wird.

    Danke für die Erläuterung, so macht das Sinn.

  • Gefahren bin ich ihn noch nicht, aber er scheint nach deiner Expertise genau so bockig zu fahren wie er dreinschaut. Na Servus. :clinking_beer_mugs:

    Zudem zeigt sich wieder einmal - selbst bei diesem deutsch-deutschen Fernvergleich - wie sehr sich Fahrzeuge beim Fahren, im Alltag unterscheiden und wie gleichzeitig medial (leider) immer sehr auf Katalogwerte, Pressemappen und kurze Messeeindrücke einer einzelnen dargestellten Konfiguration abgestellt wird und daraus sogleich ein vernichtendes Urteil über die gesamte Marke orakelt wird. Ebenso nachteilig insbesondere in der heutigen Zeit: Viele Kunden (je nach Region mehr oder weniger) entscheiden dann nach diesen Berichten - ohne das Fahrzeug jemals angesehen und gefahren zu haben. (Ich nehme da bei den Praktiken Mercedes nicht aus - it's how the game is). :man_shrugging_medium_light_skin_tone:


    Wer Mercedes Benz Fahrwerke gewöhnt ist, wird vermutlich mit dem iX3 nicht glücklich werden, man sieht sogar auf den Videos wie steif das Fahrwerk ist. Gleichzeitig schwadroniert der YouTuber von hohem Komfort :grinning_squinting_face:

    Vielleicht lässt sich mit 19“ Rädern noch etwas Schadensbegrenzung betreiben, aber richtig weich wird er auch damit nicht, dafür sind vermutlich auch die Stabis zu hart und die Fahrwerkslager zu steif.

    • Offizieller Beitrag

    In der heutigen Flut an Konkurrenz (ja, gab es früher auch) aber vor allem einer medialen Dauerschlacht um News und Relevanz bleibt gar nichts anderes übrig, als die Leute mit kommunikativer Scheibchenpolitik bei Laune zu halten. Und manchmal ziehen sich Präsentation und Bestellstart, SOP, Markteinführung auch einfach weil der Präsentationstermin opportun war, die Kiste (oder Werk) aber noch nicht so ganz fertig ist. :smiling_face_with_sunglasses:

    Beim CLA hat man den Bestellstart doch auch vorgezogen, wo die Software noch nicht ganz ready war, - oder ist das nur ein Gerücht (konnte man ja probemlos über OTA nachsteuern....) ?

  • Mercedes EQS fährt bis zu 200 km weiter als der BMW i7
    https://jesmb.de/33549/

    In diesem Fall hat Mercedes wohl die Nase vorn.

    Beim Betrachten des ersten Bildes frage ich mich, wer den Designern in München die Kurvenlineale geklaut hat. Oder hat jemand die Design-SW gehackt und dabei die Kurvenfunktion gelöscht.:thinking_face:

  • Da sieht man's wieder: die Schönheit liegt im Auge des Betrachters. Im Übrigen soll alles recht sein, was dem Standort Deutschland helfen kann.

    Ich kenne die genauen Kriterien nicht aber vielleicht wurden ja eher die inneren (also technischen) Werte berücksichtigt.

    :thinking_face:

  • Bimmer Today-Benny war schwer investigativ unterwegs und hat auf der Seite der EPA ein bestimmtes Dokument ausgebuddelt. Daraus gehen die technischen Daten der BEVs und PHEVs hervor, die im Modelljahrgang 2027 in den USA angeboten werden. Den Vogel schiesst der neue iX5 ab, der eine Bruttokapazität von über 147 kWh haben soll.

    https://www.bimmertoday.de/2026/04/28/bmw…-im-elektro-x5/

    Gibt es so eine Liste mit den EQs??

    Grüße

    Pano

  • Bimmer Today-Benny war schwer investigativ unterwegs und hat auf der Seite der EPA ein bestimmtes Dokument ausgebuddelt. Daraus gehen die technischen Daten der BEVs und PHEVs hervor, die im Modelljahrgang 2027 in den USA angeboten werden. Den Vogel schiesst der neue iX5 ab, der eine Bruttokapazität von über 147 kWh haben soll.

    https://www.bimmertoday.de/2026/04/28/bmw…-im-elektro-x5/

    Kalter Kaffee :winking_face: Der Escalade IQ hat heute schon eine Kapazität von 205 kWh

    https://www.cadillac.com/electric/escalade-iq/specs

    Und Spaß beiseite, das Rennen um immer größere Akkus ist in meinen Augen Quatsch. Viel entscheidender wird in der Weiterentwicklung die Effizienz der Fahrzeuge, die Ladegeschwindigkeit und die Gewichts/Bauraumreduktion sein. Auch da taugt der Escalade als Beispiel. Trotz absurd großer Batterie nur eine Reichweite von 465 Meilen. Was nützt hier die riesen Batterie, wenn man damit nur minimal weiter kommt als z.B. ein EQS SUV mit 100 kWh weniger Kapazität. Viel hilft nicht immer viel.

  • Wobei, anhand des iX3 (NK) ich BMW da schon mehr zutraue als Cadillac. :winking_face: Was nicht heißen soll, dass das Auto super ist...
    Preislich, gewichts- (VLE lässt grüßen) und effizienztechnisch ist das für mich kein eindeutiges Thema.

  • Kalter Kaffee :winking_face: Der Escalade IQ hat heute schon eine Kapazität von 205 kWh

    https://www.cadillac.com/electric/escalade-iq/specs

    Und Spaß beiseite, das Rennen um immer größere Akkus ist in meinen Augen Quatsch. Viel entscheidender wird in der Weiterentwicklung die Effizienz der Fahrzeuge, die Ladegeschwindigkeit und die Gewichts/Bauraumreduktion sein. Auch da taugt der Escalade als Beispiel. Trotz absurd großer Batterie nur eine Reichweite von 465 Meilen. Was nützt hier die riesen Batterie, wenn man damit nur minimal weiter kommt als z.B. ein EQS SUV mit 100 kWh weniger Kapazität. Viel hilft nicht immer viel.

    Ich reduziere das immer auf eine ganz einfache Frage: wie viele Kilometer Reichweite kann ich in 10 oder 15 Minuten nachladen? Das entspricht am ehesten einer kurzen Pause auf einer langen Fahrt, und es fasst die von Dir einzeln aufgeführten (wichtigen) Punkte in einem praktischen Ergebnis zusammen. Wenn ich nach 15 Minuten ohne Probleme 300+ Kilometer weiter fahren kann, dann passt das für mich, denn nach 2+ Stunden steht die nächste kurze Pause an.

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