Beiträge von Robin

    Bei meiner sonntäglichen Ausfahrt (heute bei tollem Wetter noch einmal im CLK 55) habe ich u.a. bei meinem BMW-Händler angehalten und bin dort über den Hof gegangen. Der hat einen wunderschön ausgestatteten 330d xDrive Touring in Fire Red als Neuwagen zu einem fairen Barpreis da stehen. Nach kurzer Rücksprache mit meiner Frau haben wir uns dann gemeinsam entschieden, morgen beim Händler anzurufen und diesen Wagen zu kaufen. Ihr patagonienroter CLA 220d darf dann zukünftig jemand anderes glücklich machen.

    Ich habe mich in letzter Zeit so oft in verschiedensten Belangen zu Mercedes geärgert und jüngst ganz massiv wieder über Ausführungen hier im Blog, dass es für mich Zeit ist, von der Marke und den Postings im Blog Abstand zu nehmen. Ich werde zukünftig nur noch gelegentlich stiller Mitleser sein. Meine beiden alten Benze (CL 420 und CLK 55) behalte ich natürlich, aber ansonsten werde ich MB nun den Rücken kehren.

    Gehabt euch wohl, es war auch oft nett mit den meisten von Euch. Allerbeste Grüße, Robin

    Da bin ich jetzt mal ganz direkt: Das ist wirklich die blödsinnigste Aussage, die ich seit langem gelesen habe. Ich erinnere an dieser Stelle gerne an die Kisten, die einem unter dem Hintern weggerostet sind, an das Debakel der SBC-Bremse, an A-Klassen, die umfallen, an Renault-Motoren mit aufgehübschten Mercedes-Bauteilen.

    Danke, du hast mir damit wieder einen Grund mehr gegeben. Scheinbar fruchtet die neue Firmenkultur (Arroganz) langsam auch endlich in den unteren Ebenen. Glücklicherweise haben die Kunden am Ende die Wahl, welche Firma ihnen sympathisch ist. MB mir schon lange nicht mehr.

    Ich musste heute den Kopf schütteln:

    In Trier fuhr ein ca. 85 jähriger Mann mit einem zu ihm derart unpassenden Wagen mit lauter Musik mitten durch die Fußgängerzone der altehrwürdigen Altstadt:


    SL (R231 MOPF 2)

    ALLES Schwarz (außen, innen, Felgen, „Bordkantenzierstäbe“ - cooles Wort übrigens 😂)

    angeklebter Diffusor und Spoiler

    tiefergelegt und schwarze Bonzenfelgen

    Ich fahre schon seit Ewigkeiten helle Interieurs und hatte damit noch nie Probleme.

    Mehr Sorge habe ich immer eher um den Teppich und die Fußmatten in beige.

    Qualitativ war bei den Interieurs der Baureihen 207 und 212 vor der MOPF tatsächlich noch etwas Luft nach oben.

    Rein vom Design her sind das für mich jedoch die Höhepunkte der E-Klasse gewesen. Dieses markant eckig-kantige hat mir von Beginn an gut gefallen und ist zusammen mit der Baureihe 204 für mich unter stilistischen Gesichtspunkten ein würdiger Nachfolger im Geiste des 124. Ich weiß aber, dass das einige anders sehen.

    Von der Materialqualität war der 212 jedoch ein Rückschritt ggü. dem 211. Auch was die Raffinesse der Details angeht, was produktionstechnisch natürlich anspruchsvoller (= teurer) ist (Bsp.: nahtlos in die Türtafeln fließende Holzdekore, elektrische aufklappbares Geheimfach/CD-Wechsler in der Mittelkonsole, …).

    Vollste Zustimmung. Dem ist nichts hinzuzufügen.

    Stimmt! Reitzle war ziemlich stolz auf den E 32, z.B. das er Parkpiepser hatte, während die S-Klasse (W140) noch mit Peilstäben rumfuhr.

    Neben dem tollen Design war der E32 ein echter Technologieträger: V12, PDC, Xenon von Bosch ab 1988 oder 1989 (?).
    Das alles und dann natürlich der beachtliche Erfolg Lexus LS400 hatten für mächtig Aufruhr im Bullshit Castle geführt :grinning_squinting_face:.

    Was dann als Antwort kam, kennen wir alle. Heute finde ich die BR140 ganz cool, einen E32 oder E38 würde ich ihm aber vorziehen.
    Der W140 hat mir nie gefallen (Fondtür unproportional kurz), als V140 mag ich ihn mittlerweile als Zeitkapsel sehr und den C140 als Landyacht fand ich schon immer klasse.

    Zu der Zeit E38/E39/E46 war BMW Peak. Deshalb fahre ich immer noch sehr gerne einen E39 und war zu der Zeit auch von Mercedes weg zu BMW (anschließend wieder zurück zu Mercedes und aktuell beides mit Tendenz zu BMW).

    Das fing bereits mit dem E32 an, da gibt es einen ganz tollen Podcast von Alte Schule mit dem Entwicklungsvorstand Wolfgang Reitzle, der Hintergrundinformationen liefert, wie es dazu kam.