Beiträge von driv3r

    Meine ganz eigenen und persönlichen Erfahrungen und die aus dem näheren privaten Umfeld bei allen deutschen Niederlassungen - ob an München, Ingolstadt oder Stuttgart angeschlossen - war leider fast immer: Preise hoch, Service durchwachsen, Verkaufswille mit Tendenz gegen null. Auch in Betrieben, in denen man mit 2-3 Fahrzeugen regelmäßig 2x im Jahr zu Service und Radwechsel mit Einlagerung antanzt. Aber es wurden immer fleißig Leasingangebote für diese Taycans, Panameras oder X5 30d, 520d tourings und MINIs per Mail versendet. Für das eigentliche Kundeninteresse wurde sich nie interessiert. Der eine hat einen M3-Deal verloren, der andere einen 911er und Cayenne GTS. Wurde beides jeweils in anderen Bundesländern bei ernsthaft interessierten und engagierten Händlerbetrieben gekauft; sie sind nur leider für regelmäßigen Service zu weit entfernt. Die eine Niederlassung hat sich die Füße gebrochen für eine Probefahrt mal eine A-Klasse oder einen GLE zu organisieren, der Händler hat nach 1 Telefonat direkt eine Probefahrt angeboten und das Auto übers Wochenende mitgegeben.

    Ob und inwiefern welches Niederlassung-Händler-Modell für die Konzernzentralen profitabel ist? Ich kann das von außen nicht einschätzen, das Kundenerlebnis ist aber nicht besser, nur weil der Glastempel besonders groß ist oder ein Anschluss (via Landesgesellschaft!) zum Headquarter besteht. Und nun ob das böse Headquarter oder die Konzern-Struktur allein daran Schuld sein soll? Puh, das ist etwas schon sehr weit aus dem Fenster gelehnt.

    Der Verkaufsprozess für Own Retail ist meines Erachtens sehr klar geregelt: Es gibt Beschäftigungsgarantien bis mindestens 2029, es gibt eine Abfindung und es gibt die Verpflichtung zur Zahlung von Tarifgehältern. Und kein Käufer wird eine Niederlassung mit 7 Betrieben übernehmen ohne die 1.100 Mitarbeiter, sonst könnte er sie auch direkt zusperren. Eine Sorge und Unwohlsein kann ich nachvollziehen, aber bislang sind alle Verkäufe und auch die aus vorherigen Zeiten meines Erachtens zum langfristig Besseren für alle Beteiligten gewesen.

    Ob die Zielgruppen von GLB und GLC wirklich so unterschiedlich sind wage ich zu bezweifeln…
    Ich würde zB beide in Betracht ziehen - und da bin ich wohl kaum der einzige…;)
    Beim Model Y fragt niemand „gibt es das auch 5cm länger oder kürzer und 5k billiger oder teurer und in anderem Design?“
    Mir scheint viele Hersteller haben unglaublich Angst vor Abwanderung.
    Ganz extrem auch bei LR/RR, die könnten aus meiner Sicht mit Defender (3 Längen!), Evoque und dem großem Range (2 Längen!) plus jetzt noch der neuen Freelander-Reihe ihre Kunden bedienen und auf deren Derivate mit veränderter Optik und überschaubaren Absatzzahlen ganz gut verzichten…

    Vieles fällt hier unter „Antwort auf eine Frage die niemand gestellt hat“🙃

    Was ist daran so kompliziert zu verstehen, dass ein großer kantiger Maxi-Kompakter mit 7-Sitzer Option eine andere Zielkundschaft hat als ein größerer, eleganterer, komfortabler 5-Sitzer? Der Kunde, der bisher einen Touareg fährt, wird auch in den seltensten Fällen beim neuen Tayron landen. Auch wenn sich Volkswagen das sehr wünschen würde. Und ich möchte an dieser Stelle noch einmal unterstreichen: Das eigene europäische Bauchgefühl, spiegelt bei weitem nicht das wieder, was sich ein Kunde in VAE, USA oder China, Südkorea, Australien oder UK wünscht. Bräuchte der Mensch nur ein Mobil um von A nach B zu kommen, dann würden wir des Nutzwertes wegen wohl alle einen Caddy fahren!? Und ebenso unterstreiche ich abermals: In den Segmenten ab Premium aufwärts möchte der geneigte Kunde eher weniger das fahren, was alle anderen Fahren. Im Massenmarkt bei den VWs, Teslas und Toyotas und Co. mag das noch funktionieren mit 2 Ausstattungen und 3 Farben und 2 Polstern. Darüber hinaus wünscht sich der Kunde für das gute Geld was er bezahlt dann schon auch das, was er sich vorstellt. Die Fahnenstange würde sonst nicht bei Manufaktur, Black Series oder Coachbuild-Optionen enden.

    Und ja, Tesla hat für den chinesischen Markt doch jüngst extra das Model Y mit längerem Radstand erfunden!? Tesla hat aufgrund seiner limitierten Entwicklungsfähigkeiten (wenn man das mal so sagen darf) weder den Roadster fertig bekommen, noch den Semi so richtig auf die Straße gebracht, noch einen Nachfolger für S und X entwickelt.

    Das stimmt natürlich!

    Allerdings wenn Kapa und Budget Engpass ist - warum verzettelt sich MB dann mit - aus meiner Sicht freilich - extrem eng gestaffelten Fhz?

    Mal bezogen auf die Elektro-SUVs:
    - GLB und GLC sind de facto gleich groß und unterscheiden sich primär durch Design und wie ambitioniert sie technisch sind
    - der neue GLC ist so groß und luxuriös dass mir die Fantasie fehlt wozu man darüber noch einen GLE benötigt
    - zumal es für China ja von allen noch eine L-Version gibt…

    Man muss es ja nicht wie Tesla mit one fits all übertreiben: aber mit GLA, GLC und GLS könnte man hier doch für jeden was bieten!
    Zumal es ja auch noch die Smarts gibt…

    Warum ein GLB und ein GLC seit Jahren hervorragend nebeneinander existieren und warum das überhaupt keinen Sinn macht da etwas zusammen zu legen ist doch in diesem Forum bereits mehrfach zu genüge diskutiert worden. Die Zielgruppe und Kunden der beiden Modelle sind vollkommen unterschiedlich und beide Modelle haben ihre Relevanz global, sonst hätte einer der beiden keinen Nachfolger bekommen. Dein persönliches „so groß und luxuriös“ ist ein schönes Kompliment für den GLC, aber der GLE-Kunde in anderen Märkten wird über den kleinen kompakten GLC nur müde Lächeln können, der wünscht sich mehr Auto, mehr Platz, mehr Präsenz durch schiere Größe und noch mehr Variabilität und Features.

    Wo ich eher den Überblick über die Modellvielfalt verloren habe sind die Audis die neben den China-Versionen von A6 L-etron und Q6 L-etron und Q6 L-etron Sportback auch noch einen Q5-etron aber auch den Q4 e-tron und einen Verbrenner Q5 L und Q5 L Sportback (!) und einen MQB-Verbrenner Q6 (!). Zudem gibt/gab es noch die üblichen Verdächtigen wie Q3 L und gar einen Q2 L, sogar als e-tron.
    Ergo: Audi müsste richtig krasse Absatzzahlen in China haben bei der Vielfalt an lokalen, an den Markt angepassten Modellen und vor allem bei dem ganzen Plattform- und Antriebssharing innerhalb der VW AG müsste Audi auch bei der Marge meilenweit vor einem BMW AG oder MB AG liegen.

    In China gibt es mit Ausnahme der AMG-Baumuster in der Regel dann nur die L-Version: Local for Local. Auch dieses Thema ist bereits mehrfach beleuchtet und diskutiert worden.

    Daher: Es braucht eine gewisse Vielfalt an Modellen um der (wachsenden!) unterschiedlichen Kundenpräferenzen ein passendes Produkt zu offerieren, insbesondere im Premium-/Luxus-Bereich. Aber jede Nische - sorry - zuzuschei*en mit irgendeinem Modell, bringt eben auch nichts. Das schließt die Audi SUV-Flut in China aber ebenso ein wie auch Coupés und Roadster und Shooting Brakes/Kombis.

    Das Problem ist eben dass Mischplattform-Modelle starke Einschränkungen mit sich bringen.
    Und Verbrenner und BEV parallel zu entwickeln kaum zu stemmen ist.
    Wenn man dann wie viele es aktuell machen BEVs entwickelt und die Verbrenner einfach ewig weiterlaufen lässt - dann wirken die recht unattraktiv und veraltet wenn das BEV attraktiv ist (C-Klasse).

    Du hast in Deiner Ausführung Dir doch bereits selbst die Antwort auf die eigene Frage gegeben: Ressourcen alles gleichzeitig zu machen hat keine Company der Welt.

    Um die hier zuvor bereits angesprochenen maßgeblichen Grundsätze noch einmal zusammen zu führen:

    Ohne Mut und Erfindergeist = kein Fortschritt. Hätte 1885 die hier erwähnte "MaFo" nach einem benzinbetriebenen Automobil gefragt, so hätte das vermutlich eine Nachfrage nach 0 ergeben. Irgendjemand sagte sogar, dass "das Automobil eine vorübergehende Erscheinung" sei und vor kurzem war Internet noch Neuland.
    Auf die Neuzeit bezogen hat niemand nach einem Roadster mit 200 Laptop-Akkus im Kofferraum gefragt, es hat auch niemand nach SUV-Coupés gefragt oder nach 4-türigen Coupés im Oberklasse-Limousinen-Format.

    Beim Mut zur Veränderung schießt man aber auch mal über das Ziel hinaus. Bei manchen Dingen hätte man die Zukunft oder Nachfrage optimistischer oder pessimistischer voraussehen müssen und manchmal vielleicht auch können.
    Andererseits ist ebenso auch klar, dass nur durch Nostalgie und das Bewahren des Alten noch lange keine Zukunftsfähigkeit des Unternehmens zu sichern ist. Wir sprechen weder bei Luxus-Coupés noch bei Kombis oder kleinen Roadstern über Segmente die in den letzten 15 Jahren global durch Wachstum geglänzt hätten - bei gleichzeitig einem gewachsenen Gesamt-Automobilmarkt, was bedeutet, dass die Nische nur noch kleiner geworden ist. BMW hat es beim 8er nicht hinbekommen, beim Z4 nicht, Audi nicht mal mit dem Gleichteile-MQB-TT. Und auch in der Historie gab es diverse Bauchlandungen aufwendiger Projekte aus München, Ingolstadt und Zuffenhausen: Ob ein 5er GT, ein Z8, ein M1 oder ein R8 oder auch ein Panamera SportTurismo: Nur weil ein Fahrzeug ein hohes Preisschild im Showroom hat ist das noch lange keine Garantie dafür, dass das ganze Projekt profitabel ist. In der heutigen Zeit mit multikomplexen Anforderungen an ein jedes Fahrzeug zur Zertifizierung macht diese geschrumpfte Nische nur noch unwirtschaftlicher. Da fällt dann auch so etwas wie eine Taxi-Version ab Werk rein - ein Business das nicht gerade überragend Margen-stark ist und insofern auch bei seinen Fahrzeugen äußerst spitz kalkuliert oder kurz gesagt: Ich kann die E-Klasse eben nicht zum Corolla-Preis verschenken.

    Des Weiteren gilt aber auch: Wenn ich jetzt nicht mal eine Plattform wie AMG.EA ins Rampenlicht schiebe oder nicht 2018 die erste Generation MBUX gelauncht hätte, dann wird in spätestens 5-10 Jahren jemand um die Ecke kommen und sagen: "Ja, hättet ihr doch mal" und "zu spät angefangen, keine Lernkurve, keine Ahnung, alle Chinesen davon geeilt". Und wer so sehr auf den aktuellen Vorstand schimpft scheint vergessen zu haben, dass uns vorherige Vorstände tolle Projekte wie die Hochzeit im Himmel "Chrysler", wilde "Mobility"-Projekte und bahnbrechende Kooperationen wie Renault-Mitsubishi-Nissan gebracht haben. München hat viel Lehrgeld in den ersten i-Projekten i3 und i8 versenkt und am Ende wahrscheinlich trotzdem viel Nutzen aus dem Projekt gezogen. Wir sprechen also - wie bei vielem - über ein klassisches Henne-Ei-Problem. Wie auch im Bereich Batterie-Technik, im Bereich Software, im Bereich ADAS oder vor 140 Jahren im Bereich des Automobils an sich.

    Von daher: Das aktuelle Momentum aller (!) neuen Modelle scheint für die Märkte, wo sie bereits erhältlich sind, zu stimmen. Die restlichen Märkte erhalten die Modelle noch im Laufe des zweiten Halbjahres. Und wir verzichten intern natürlich gerne auf die neuen Modelle für die externen Kunden. :winking_face:

    Tut mir leid, dass ich da so deutlich werde, aber das ist doch A inhaltlich überhaupt nichts Neues und B ein zusammengefasstes großes Mimimi der Zusammenhangslosigkeit um ein erneutes CEO-Bashing zu betreiben!?

    Nachdem man nun die strategische Ausrichtung nachgeschärft hat, den kommunikativen Ton adaptiert hat und mehr klassische Mercedesness zeigt, ist es auf einmal nicht mehr "fokussiert" genug?

    Zudem werden die Q1 Zahlen in dem Artikel vollkommen losgelöst von der aktuellen Situation betrachtet. In ich-habe-nicht-mitgezählt vielen Baureihen erfolgt gerade der Shift auf Neuanläufe oder die Mopf-Modelle bei Pkw. Wie man gute Margen mit einem abgeschriebenen Portfolio erwirtschaftet zeigen die Vans: Aktuell noch nichts neues am Start, dafür aber logischerweise nachhaltig gute Margen (wenngleich sich auch der Privatkundenmarkt nicht mit dem Geschäftskundenmarkt für gewerbliche Vans vergleichen lässt).

    Zu guter Letzt fehlt der Verweis, dass in den Märkten, in denen die neuen Modellen bereits verfügbar sind, die Nachfrage teilweise die Produktionskapazitäten übersteigt, weswegen in Rastatt und Bremen 3-schichtig gearbeitet wird und ja, auch bei einem Mopf-Modell hat man noch einmal deutlich Kapazitäten nachgesteuert aufgrund hoher Nachfrage. Ergo: Die Strategie scheint in diesen Märkten schon einmal spürbar zu ziehen. Was ich zu China denke habe ich an anderer Stelle bereits geäußert. driv3r in: Mercedes-Benz auf der Auto China 2026

    Ich schon, weil sie sich konzeptionell deutlich angenähert haben.

    Die aktuelle C-Klasse ist ein Hecktriebler mit Wandlerautomatik, Längsmotoren und Limousinen Karosserie.

    Die neue C-Klasse EQ ist hier vom Grundkonzept viel weniger weit vom CLA entfernt, eben auch bei Platzangebot und Karosserieform.

    BMW mal seine 1er-Kunden gefragt, wie viele von denen einen 1er kauften, weil der einen Hinterradantrieb hatte. Genau. Ich meine 83% wussten es nicht. Ich gehe ebenso davon aus, dass die überwältigende Mehrheit der Kunden eine C-Klasse kauft, weil es eine C-Klasse ist mit all ihren "erfahrbaren" Vorzügen (Komfort, Fahrwerk, Sonderausstattungen, Design) und des gehobenen Status. Ob der Motor nun längs- oder quereingebaut ist, werden die meisten nicht wissen. Gibt es Kunden, für die es ein relevantes Kriterium ist? Definitiv, mich eingeschlossen. Aber im großen Gesamt-Kontext sieht es eben anders aus.

    Zumal die Fahrzeuge auch in einem globalen Kontext zu sehen sind, in denen ein CLA je nach Markt schon immer eine deutlich geringere Rolle spielt, als bspw. hierzulande.

    Ein paar Panorama-Schiebedächer, A-Klasse MANUFAKTUR-Editions oder T-Modelle für China werden uns wohl kaum langfristig retten, sorry...

    Die Vielschichtigkeit der Veränderung ist nicht eine simple "technologische Überlegenheit" oder ein paar optische Retuschen (warum sind da immer noch so viele Taycan-Kopien?) - das hat auch die Auto China 2026 gezeigt. Nichts was dort gezeigt worden wäre, hätte ohne Probleme nicht auch in einem Entwicklungszentrum in München, Sindelfingen, Weissach, Wolfsburg oder Ingolstadt auf die Beine gestellt werden können.

    Die entscheidenden und unterscheidenden Faktoren sind für mich andere, weswegen auch die herkömmlichen Methoden (Design, Ausstattung, Antrieb, Preis) nur bedingt wirksam sind:

    Rahmenbedingungen:

    Ein "semi-permeabler" Markt - ein nach außen hin abgeschotteter Markt (ex Joint Venture-Zwang, staatliche Einflussnahme und Subventionen, staatlich getriebene Softwareabschottung), der aber wunderbar von Innen nach Außen hin das erworbene Know-How und Produkte heraus fließen lässt. Quasi eine Art staatlich unterstützer Inkubator mit nahezu perfekten Rahmenbedingungen (Subventionen, Rohstoffe, Kosten, Löhne, Bildung, incentivierte Nachfrage).

    Markt:

    Getrieben durch die Rahmenbedingungen herrscht zurzeit ein vollkommenes Übermaß an Herstellern und Produkten auf dem chinesischen Markt. Was wiederum zu einem nicht nachhaltigen Preisniveau geführt hat, was die allermeisten Hersteller auf mittelfristige Sicht nicht durchstehen werden können. Findet eine Marktbereinigung durch Übernahmen oder Insolvenzen statt, so bleibt noch immer ein weiterer entscheidender Faktor: Die Kosten.

    Kosten:

    China ist einfach billiger von A bis Z was die Entwicklung und Produktion von Fahrzeugen angeht. Das heißt nicht qualitativ schlechtere Fahrzeuge. Sind sie billiger weil sie mehr und länger arbeiten, weil sie weniger verdienen vom Ingenieur bis zum Bandarbeiter, weil sie eine hoch simplifiziertes Angebot an Fahrzeugen haben und weil von sie jede neue Fabrik in jeder neuen Provinz massiv subventioniert bekommen.

    Angebot:

    Aufgrund Markt und Kosten (v.a. Subventionen einer jeden neuen Provinz) ein nahezu unendliches Angebot an Marken und Modellen. Diese aber in nur kleinstmöglichen unterschiedlichen Ausprägungen: Wenig Aggregate-Auswahl, wenig Sonderausstattungsoptionen, einige wenige Pakete. All das bringt massiv die Kosten in der Produktion herunter. Und parallel beschleunigt es erheblich die Entwicklungszeit: Wo weniger Komplexität und Optionen, da schnellere Umsetzung.

    Konsumentenverhalten:

    Aktuell weiterhin eine andauernde Konsumflaute im China, eine steigende Arbeitslosigkeit bei Jung-Akademikern und ein deutlicher Trend hin zu "Made in China"-Produkten mit wachsendem nationalen Selbstbewusstsein.


    Was bleibt damit aus meiner Sicht in der Konsequenz? - Modelle in China für China entwickeln lassen aufgrund Kosten, Umsetzungsgeschwindigkeit und Nähe zum Markt (kann Sindelfingen definitiv nicht erfreuen), das Angebot an die Wünsche des Marktes noch stärker ausrichten sowie für die Konsumenten relevanter und erreichbarer werden, sprich so gut es geht klar machen, dass auch "die alten ausländischen Hersteller" E-Fahrzeuge können und über die lokale Entwicklung die Preise so gut es geht mitzugehen ohne die Marke und Positionierung zu ruinieren. Ob das für das Design heißt sich eher dem Markttrend anzupassen - oder genau das Gegenteil zu tun: Bisher scheint nicht wirklich beides gezündet zu haben: Weder ein EQS noch ein BMW i7 sind in China durch die Decke gegangen. Und auch ein Audi hat weder als A6 etron noch als E5 Sportback (Achtung: Kombi!) gezündet.

    Ob ich nun beim chinesischen Konsumenten offene Türen einrenne, wenn ich einen klassischen Mercedes in Look & Feel mit einem Haufen China-Tech paare, werden die kommenden Monate und Jahre zeigen. Für mich dreht sich der "Planet" China immer stärker um sich selbst, mit rapide sinkendem Interesse dafür, was für andere Produkte offeriert werden.


    Hätte man einige Entwicklungen ein wenig mit Feingefühl ahnen können oder müssen? Mit Sicherheit, da hätten bei allen viel früher eine Sensibilität für herrschen müssen. Auf der anderen Seite hat auch die Politik in Europa vollkommen planlos agiert, indem man ernsthaft geglaubt hat, man würde irgendwann ein "equal level playing field" mit offenen Märkten und Warengrenzen mit China erreichen.
    Wäre es also trotzdem möglich gewesen, die chinesischen Autobauer langfristig "klein zu halten"? Ich denke nicht, wir hätten vermutlich einfach nur einen Versatz von ein paar Jahren oder eine etwas langsamere Entwicklung erlebt, denn die "Chinesisierung" des Konsumentenverhaltens hätte sich so oder so staatlich gelenkt und indoktriniert ergeben.

    Von daher ist die aktuelle Lage herausfordernd, sie ist aber bei weitem nicht unlösbar. Sie ist aber eine Anpassung an neue Realitäten und es wäre nach wie vor ein Traum, wenn fahrradfahrende Soziologiewissenschaftlicher nicht die europäische und deutsche Wirtschaftsleistung einer Branche kaputt reden würden, die die Fahrradwege bezahlt. - Sorry, habe mich gerade wohl am Knie gestoßen. :winking_face::smiling_face_with_halo:

    Ergänzung: Verhältnismäßig ähnlich fällt das Urteil der Automobilwoche zur Auto China 2026 aus: Die fünf wichtigsten Erkenntnisse der Automesse in Peking
    Ruhiger als zuletzt, ruinöser Preiskampf in dem keiner der Chinesen Geld verdient, "China Stolz" bei den Käufern und ein chinesischer Staat, der Subventionen zurückfährt aber auch eine weiter steigende Arbeitslosigkeit nicht risikieren möchte. Zudem die Europäer, die als einzige ausländische Hersteller noch Relevanz in China haben, Technik auf Augenhöhe, viel Marketing mit der Unternehmenshistorie bei BMW und MB, zudem Design, dass sich aus dem Einheitsbrei (Lichtleiste vorne hinten, rundgelutscht, riesige Displays) abhebt.

    Bei WA oder - wie bei mir - Firmen-Rentnern ist das sicher so, einfach weil manchmal die Kontingente am Anfang klein und deswegen schnell weg sind. Aber es muss da auch etliche andere Kunden geben, die das Fahrzeug unbedingt so früh wie möglich haben wollen und es deswegen ab Bestellstart ungesehen ordern. Vielleicht verkläre ich das, aber früher wurden die Fahrzeuge vorgestellt und waren kurze Zeit später beim Händler, so dass man sie in Ruhe anschauen und dann bestellen konnte. Irgendwie zieht sich das heute gefühlt viel länger mit Teasern, Bildern, Infos zu bestimmten Details, Vorstellung auf Messen und Presseevents, Bestellstart Wochen oder Monate später und erst anschließend flächendeckende Verfügbarkeit von Vorführwagen. Geht das nur mir so oder sehe ich das vielleicht sogar falsch?

    Früher hatten wir auch nur 3 Baureihen mit 5 Extras - überspitzt formuliert. Zudem tausend weniger Vorschriften, Zulassungsnormen und zu erfüllende Regularien. Wenn ich da z.B. allein nur an die ganzen Vorschriften für Dinge wie ein Digital Light denke: Wo welches Land wie welche Art der Projektion zulässt oder nicht... :tired_face:

    In der heutigen Flut an Konkurrenz (ja, gab es früher auch) aber vor allem einer medialen Dauerschlacht um News und Relevanz bleibt gar nichts anderes übrig, als die Leute mit kommunikativer Scheibchenpolitik bei Laune zu halten. Und manchmal ziehen sich Präsentation und Bestellstart, SOP, Markteinführung auch einfach weil der Präsentationstermin opportun war, die Kiste (oder Werk) aber noch nicht so ganz fertig ist. :smiling_face_with_sunglasses: So vermute ich z.B. beim i3 einfach stark, dass das einerseits Zipses Abschiedzuckerl war, andererseits man MB nicht ganz allein den Neujahrsfrühling überlassen wollte und daher den i3 jetzt gezeigt hat, aber er erst im Herbst bestellbar sein wird.

    Wer bitte kauft/bestellt ein Premium-Fhz in Preisklasse ungesehen und unprobegefahren…?

    Das kenne ich höchstens von Werksangehörigen die ohnehin alle 6 oder 12 Monate das Leasing-Fhz wechseln.

    Den Kundenkreis der "Nicht-Probe-Fahrer" würde ich nicht als allzu klein einschätzen. Diverse Firmen- und Flottenwagenfahrer, die ggf. nur auf eine fixe Auswahl zugreifen können, werden die Autos z.T. ungesehen, viele aber in jedem Fall unprobegefahren, bestellen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein jeder und jede zum Händler rennt um den neuen Passat 2.0 TDI oder Superb oder Kodiaq oder selbst 320d touring oder GLC 220 d probe zu fahren. (Oder heutzutage ID.7, Enyaq, i4 oder GLC electric). Der steht irgendwann zur Abholung bereit und dann werden manche Eigenschaftes des Fahrzeugs für überraschend gut, andere für akzeptabel und wenige für grauenvoll befunden - was dann die Entscheidung des nächsten Modells in 2, 3 oder 4 Jahren beeinflussen wird.

    Gleichfalls gibt es selbst in den obersten Segmenten ausreichend Kunden die blind nach optischem "haben wollen" bestellen. Und sich im schlechtesten Falle hinterher über Eigenschaften beschweren, die man vorher hätte "erfahren" können. :winking_face:

    Ich kann einen Kurzbericht zum iX3 geben, hatte vor ca. zwei Wochen die Chance ihn auf unserem Prüfgelände zu fahren. Jetzt wird mir natürlich jeder Befangenheit vorwerfen, deshalb fange ich mal mit dem positiven an :grinning_face_with_smiling_eyes:

    Das Panoramic Vision Display in der Scheibenwurzel hat für mich sehr gut funktioniert. Viel besser als ich es bei der static Session auf der IAA vermutet hätte. Das Display ist sehr scharf und trotz der beträchtlichen Tiefe sehr gut und intuitiv lesbar. Der Rest des Interieurs hat aber meinen (bescheidenen) Eindruck von der IAA bestätigt. Ist überhaupt nicht mein Fall, und kann qualitativ nicht mit dem X540 mithalten. Ob man eher auf die Opulenz vom MB.EAM oder die cleane Reduktion der neuen Klasse steht, ist letztlich aber eine Geschmacksfrage.

    Und jetzt das ganz große ABER: das Fahrwerk. Es tut mir leid das so deutlich sagen zu müssen, aber was BMW im iX3 hingestellt hat ist das schlechteste was ich seit Jahren in dieser Fahrzeugklasse gefahren bin. Der iX3 ist völlig übertrieben hart abgestimmt, selbst bei gröberen Anregungen federt das Fahrwerk überhaupt nicht an. Jede Unebenheit wird kopiert und an den Fahrer weitergeleitet, das Auto ist stößig und steif. Auch akustisch war unser Wagen wirklich schlimm, Wummern und Ohrendruck in nahezu jeder Fahrsituation. Jetzt würde man denken, das man eben Wert auf sportliches Fahren gelegt hat. Aber auch da schießt man aus meiner Sicht deutlich über das Ziel hinaus. Das Auto ist so direkt, dass es übernervös wirkt. Grade bei höheren Geschwindigkeiten ist man viel zu agil unterwegs. Ganz davon abgesehen, ob die klassische SUV Kundschaft solch ein agiles Fahrverhalten überhaupt wünscht und sich damit wohl fühlt.

    Längere Strecken draußen bin ich nicht gefahren, daher kann ich zur Effizienz nicht viel sagen. Mein Eindruck bleibt aber, dass der iX3 außer der signifikant größerem Batterie dem X540 teilweise deutlich unterlegen ist. Ich bin wirklich sehr auf die Vergleichstests gespannt, sehe den X540 da bisher klar im Vorteil.

    Gefahren bin ich ihn noch nicht, aber er scheint nach deiner Expertise genau so bockig zu fahren wie er dreinschaut. Na Servus. :clinking_beer_mugs:

    Zudem zeigt sich wieder einmal - selbst bei diesem deutsch-deutschen Fernvergleich - wie sehr sich Fahrzeuge beim Fahren, im Alltag unterscheiden und wie gleichzeitig medial (leider) immer sehr auf Katalogwerte, Pressemappen und kurze Messeeindrücke einer einzelnen dargestellten Konfiguration abgestellt wird und daraus sogleich ein vernichtendes Urteil über die gesamte Marke orakelt wird. Ebenso nachteilig insbesondere in der heutigen Zeit: Viele Kunden (je nach Region mehr oder weniger) entscheiden dann nach diesen Berichten - ohne das Fahrzeug jemals angesehen und gefahren zu haben. (Ich nehme da bei den Praktiken Mercedes nicht aus - it's how the game is). :man_shrugging_medium_light_skin_tone:

    Da ist er also, der verbesserte Backstein mit den Biber-Zähnen. Gefällt er mir auf den ersten Blick? Ja, das Design ist deutlich ruhiger und stimmiger geworden. Die Hauptscheinwerfer haben sie endlich wie bei Audi (z.B. Q8) elegant versteckt bekommen, sodass der Blick nun allein von den TFL ausgeht und das Fahrzeug ein klares Gesicht bekommt.

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    Das Heck hingegen hat für mich einen ganz merkwürdigen Lincoln-Vibe. Zudem schauen die BMW-Hecks mit dem Knick in der Mitte immer aus, als hätte da jemand schon einmal mit einem Baseballschläger auf den Heckdeckel eingedroschen. Da hat mir der "Vor-Mopf" besser gefallen.

    Nun aber zur spannendsten Seite, dem Interieur:

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    Ich weiß nicht recht. Ja, es ist das neue Klasse Design. Mir gefällt weder das Lenkrad, noch die Bildschirm-Anordnung noch, dass der Beifahrerscreen integriert wurde wie bei Audi. Mein größter Kritikpunkt ist allerdings, dass man eine ganz schlimme, furchtbar langweilige optisch ungenutzte Ziernaht (obere Bordkante zu oberer Bordkante, Tür zu Tür) quer durchs Auto laufen lässt. Das sieht ungefähr so unelegant und vergesse aus, wie z.B. auch im Taycan oder E-Cayenne. Zudem erkenne ich als Zierelement im Fahrzeug nur diese schmale Leiste an der unteren Kante der Instrumententafel? Und, für alle Freunde des Pianolacks scheint BMW auch noch etwas zu haben: Sowohl in der Mittelkonsole als auch an den Türöffnern und Fensterhebern gibt es davon noch reichlich.

    Antriebsseitig gibt es doch auch Überraschungen: BMW spart sich einen Haufen Kosten, in dem der i7 bei einer 400V-Architektur bleibt! Neue Klasse Optik, viel alte Klasse Technik (überspitzt formuliert). Heißt eine minimale Steigerung der Reichweite auf 728km WLTP und eine maximale Ladeleistung von 250kW.

    Dafür trumpft BMW auf der Verbrenner-Seite (wer hätte es gedacht?) auf: Für die Europäer gibt es nun einen 740er-Benziner xDrive, weiterhin einen 740d xDrive-Diesel und es halten sich die Gerüchte, dass BMW wohl einen V8-Benziner für Europa zurückbringen wird. Zudem gibt es weiterhin die 2 PHEVs als 750 und M760.

    Interessantes Update in der Oberklasse, aber der donnernde Sturm, den manch einer schon voraussagen wollte, den sehe ich hier definitiv nicht gekommen.

    Edit: Die Bilder, die ich mühsam eingefügt habe, sind leider blockiert. Oder ist das ein versteckter Fingerzeig? :grinning_face_with_smiling_eyes:

    Die einzige Situation, in der ich als Fahrer einen Störfaktor wahrnehme, sind Autobahnauffahrten oder die typischen „Kleeblätter“ wo das Digital Light mit voller Wucht das Licht in den „Querverkehr“, in den man anschließend einfädeln wird, schmeißt. Gelegentlich noch bei schwieriger Topographie, und: Flache, tiefe Fahrzeugen haben auch entsprechend die Kamera niedriger positioniert als die SUVs, weswegen in meiner Wahrnehmung die Kamera erst später entgegenkommenden oder vorausfahrenden Verkehr später erkennen kann bzw. auf Autobahnen bei Begrünung in der Mitte die entgegenkommenden Fahrzeuge schlechter/später erkennt.

    Ansonsten kommt mir ein Fahrzeug ohne Digital Light nicht mehr unter.

    Was mich derzeit aufgrund verändertem Lebens/Usecase interessiert:

    Ein kompaktes elektrisches SUV mit hoher Sitzposition, guter Geräuschdämmung und bequemen Sitzen das man komfortabel konfigurieren kann also gutes Licht, guter Sound etc :smiling_face:

    Das schwierige daran ist „hochwertig“ in Verbindung mit „kompakt“ also weder lang noch breit.

    Hier bin ich mal wieder in der Situation ein Fhz zu wollen, das außer mir offenbar sonst niemand will…

    Das klingt nach GLA/GLB EQ, nach GLC EQ - oder G-Klasse EQ der bekanntermaßen auch ziemlich kompakt ist.

    Da war der Kollege schneller:
    Die Mär von "sind zu nah beieinander" wurde doch schon von Anfang an bei CLA und C-Klasse orakelt, ebenso beim GLB und GLC in der letzten Generation... allerdings gibt es auch Beispiele, bei denen sich die Autos zu sehr in die Parade gefahren sind, wenn ich da an eine BR251 (R-Klasse) denke oder an den X218 Shooting Brake. Aber es erging auch anderen Autobauern ähnlich: BMW beim 5er GT/6er GT (wobei sich der 3er GT wohl angeblich ganz gut verkauft hatte). Inzwischen hat weder BMW noch Audi eine finanziell tragbare Lücke im Portfolio selbst für ein 4er GC (EOP wohl 02/27), A5 Sportback bzw. A7 Sportback gefunden. Bei Audi mussten sogar A5 Coupé und Cabriolet den Hut nehmen - das schreibe ich aber eher dem CEO- und CTO-Karussell zu, dass Audi verschärft relevante Produkt-Entscheidungen verschleppt wurden.

    Neben der Preispositionierung spricht ein GLB deutlich stärker die Kunden an, die Wert auf das "Utility" in SUV legen: 5+2-Option, verschiebbare Rückbank. Zudem basiert er - wie o.g. - auf der MMA-Plattform, während die MB.EA-M-Plattform in Basis und Serie dem Preis entsprechend aufwendiger gestrickt ist: HAL, Airmatic, Hyperscreen, Digital Light, aktive Ambientebeleuchtung, Burmester 4D, Leder Nappa, Zierteile, insgesamt größerer Optionsfächer, komplettes NVH-Verhalten und die technischen Unterschiede, die der Kollege oben bereits genannt hat.

    Ist schon ein komplett neues Modell, auch wenn die großen X-Baureihen auf der überarbeiteten CLAR-Plattform in die nächste Generation gehen. Ist bei der Mopf von GLE/GLS anders, weil die trotz der technischen Auffrischung optisch und in den Maßen sich nicht groß verändern. Wenn da die Ablösuung ansteht werden die ICE/PHEVs auf MRA II gebaut und die E-Version auf MB.EA. Oder, driv3r ?

    So wie bei 1er und 2er GC (F70/F74) bereits geschehen oder auch beim MINI Verbrenner ist auch der "neue" 3er (G50/51) oder der X5 (G65) vermutlich eine Überarbeitung der aktuellen CLAR-Plattform - was nicht zwangsläufig ein Nachteil im Hinblick auf Funktionen oder Antriebe sein muss.
    Und ein Leak folgt anscheinend selten allein: Hier ist der 7er als LCI G70 zu sehen: liucunyi_starandcar - weiterhin sehr martialisch, aber deutlich gefälliger als der rundgelutschte Backstein zuvor. Angesichts des M3/M4-Erfolgs mit den Ecken und Kanten könnte dieser 7er deutlich besser funktionieren.

    Wie immer gilt: Wir wissen vieles - aber sagen tun mer nix! :smiling_face_with_sunglasses: Der Kollege hatte angedeutet, dass der März noch nicht vorrüber ist, dann folgt der April und das Jahr ist noch lange nicht vorbei...

    Oha. Auch bei BMW ist nicht alles Gold, was glänzt...
    Für einschlägigen Zeitschriften ist das sicher "sportlich"...

    Vom Bloch bekommt er bei VOX Automobil auch etwas ins Heft geschrieben für das merkwürdige Lenkrad, die merkwürdigen Lenkradtasten und die gewöhnungsbedürftige Materialwahl mit den ganzen Stoff-artigen Oberflächen.

    Und damit zum "großen" iX3-Bruder (wörtlich zu nehmen), dem neuen G65 X5/iX5 der geleaked wurde: 2027 X5 M60e (G65) Neue Klasse leaked first look!!